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Artikel mit Tag GesundheitSamstag, 24. Juli 2010Samstagsbiken um den Regen herum.Als ich um neuen Uhr aufwachte hörte ich, wie der Regen auf's Dachfenster im Nebenzimmer prasselte. Also nur kurz auf Toilette und gleich wieder ab unter die Decke. Doch so einfach ging das nicht. Irgendjemand hat mich über Nacht in den Körper eines 90-Jährigen gesteckt. Mich schmerzten die Waden, die Oberschenkel, die Brust und der obere Rücken. Dazu natürlich der Hexenschuss vom Donnerstag... Das war richtig übel! Was war nur los? Das gestrige Krafttraining war so ungewohnt, dass ich mit richtig Muskelkater bestraft wurde... So drückte ich mich auch heute etwas durch den Tag und war froh, dass sich mein Körper mit zunehmender Wachzeit stabilisierte. Wie auch das Wetter. Zwar war es stark bewölkt und Regen lag in der Luft, doch im Laufe des Nachmittags schien es zunehmend abzutrocknen. Ich checkte kurz das Aussenthermometer: 17° Grad. Frisch. Vor allem wenn man bedenkt, dass es am Mittwochabend noch an die 30° Grad heiss war. Donnerstags und Freitags sass ich Null Minuten auf dem Bike und den heutigen Samstag kann ich doch nicht auch noch auslassen. Muskelkater hin und Hexenschuss her. Ich bin süchtig nach Radfahren und deshalb raffte ich mich doch noch auf und startete kurz nach 15 Uhr zu einer Bike-Ausfahrt. Eigentllich wollte ich auf den Irchel, doch in der Richtung lagen die dunkelsten Wolken und dem Regen wollte ich doch so gut wie möglich ausweichen.
Die Singletrails runter waren dann noch ziemlich nass und stellenweise rutschig doch ich kenne die Strecke so gut, dass solche Bedingungen eher motivieren als abschrecken. Zudem zeigt hier das Santa Cruz eindeutig seine starke Seite. Der Grip ist ausgezeichnet, das Fahrgefühl sicher und die direkte Lenkung macht mächtig Spass. Man möchte immer noch schneller.
Übrigens: Der Hexenschuss ist während dem Biken eigentlich kein Problem. Wenn ich aber am Ende der Tour von Bike steige und mich aufrichten will, dann zieht es wieder ganz kräftig im Kreuz. Ich denke aber, dass ich den schmerzhaftesten Punkt hinter mir habe und die Beschwerden in den nächsten Tagen verschwinden.
von Beat
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22:58
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Freitag, 23. Juli 2010JammeriSoll ich über's Wetter jammern? Immer wieder Regen. Dabei kühlt es stetig ab. Nicht mein Ding. Kein Bikewetter. Schade. Diese Woche gibt es seit langem mal keine ausgedehnte Tour. Nein, ich jammere lieber über meine Gesundheit. Der Hexenschuss hat mich wirklich voll erwischt. Die Büro-Klimaanlagen-Erkältung bin ich auch noch nicht los. Ein hartnäckiger Husten plagt mich noch immer. Dazu kommt noch etwas Muskelkater in den Schultern von der Power-Yoga-Lektion vom Mittwoch. Zu allem Übel ist meine Stimmung dem entsprechend trüb und wehleidig. Das ist alles echt zum jammern... Um nicht vollends in Selbstmitleid zu verfallen entschied ich mich, mit dem Auto ins Fitnesscenter zu fahren um wiedereinmal eine Runde Krafttraining zu machen aber hauptsächlich, um meinen Rücken in der heissen Sauna etwas zu dehnen und mir so etwas Linderung zu verschaffen. Auf dem Trainingsblatt sah ich, dass mein letztes Krafttraining schon fast zwei Monate her ist. Nicht gut, Faulpelz! Dementsprechend war auch meine Leistung. Ich musste an einigen Geräten die Gewichte zurücknehmen und fand dennoch alles total anstrengend. Mein T-Shirt war komplett durchgeschwitzt und ich hatte mir meine Sauna-Sonne wirklich redlich verdient. Zwischen den Saunagängen habe ich im Ruheraum dermassen gut entspannt, dass ich glatt eine Stunde verschlafen habe. Schön war's und gut getan hat's.
von Beat
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Donnerstag, 22. Juli 2010FernsehsportHeute Morgen musste ich um 08:00 Uhr beim Zahnarzt sein um ein Karies-Loch mit einer Kunststofffüllung reparieren zu lassen. Mitten im Arbeitsverkehr in die Stadt fahren, da noch einen Parkplatz in der Nähe finden und dann zu Fuss in die Arztpraxis. Ich hatte richtig Stress, damit ich pünktlich da war und war froh, dass ich mich einen Moment im Wartebereich hinsetzen konnte, als plötzlich ziemlich Aufregung herrschte. Ein Notfall. Ein Sanitäter begleitete einen Mann in die Praxis, welcher ein paar ausgeschlagene Zähne zu beklagen hatte. Das hatte natürlich Vorrang und so musste ich doch eine ganze Weile warten, bis ich dann dran war. Dafür ging es dann gleich richtig zur Sache. Dreimal setzte der Arzt die Narkosespritze an und bald hatte ich das Gefühl, dass mein linker Nasenflügel einfällt und abstirbt. Na ja, immerhin spürte ich von der Folgebehandlung dann gleich gar nichts mehr. Auf meine kurze Nachfrage, wie lange dieser linke Backentod noch anhält, erhielt ich eine klare Antwort: "Etwa 4 Stunden. In der Zeit sollten Sie nicht essen, da Sie sich dabei wohl in die Wange oder die Lippe beissen würden." Kurz vor neun Uhr wurde ich gestochen, macht also etwa mittags um ein Uhr. Mal sehen. Auf dem Nachhauseweg ging ich einkaufen und danach war wiedereinmal Hausputz angesagt. Da spielt es keine Rolle, wenn die Backe noch etwas brummt... Nun kommt der Witz des Tages: Beim Staubsaugen habe ich mir einen Hexenschuss geholt. Ja, ja, lacht nur... Ich bückte mich tief um unter dem Gästebett zu saugen und beim Aufrichten hat es mich kurz gezwickt. Also ich meine: Da wurde mir ein Messer auf der linken Seite zwischen Kreuzbein und Lendenwirbel gestossen. Aus früherer Erfahrung wusste ich, was nun kommt. 1 Tag zunehmender Schmerz, 1 Tag richtiger Schmerz und dann etwa 2 Tage abklingede Schmerzen. Seit dem letzten Mal ist es zum Glück schon lange her, doch heute hat es mich also erwischt. Das hat -neben dem schlechten Wetter- meinen Bewegungsdrang doch ziemlich eingeschränkt, was aber überhaupt nicht schlimm war. Heute stand nämlich die Königsetappe der Tour de France auf dem Programm und der aktuell Zweite, Andy Schleck, hat angekündigt, dass er alles versuchen werde um den Leader, Alberto Contador, anzugreifen. Er lag ja nur ein paar Sekunden zurück und im Idealfall könnte er in der Schlusssteigung auf den Tourmalet ein paar Minuten Vorsprung herausfahren. Eine spannende Ausgangslage. Die Experten waren sich einig, dass heute die Tour entschieden werde. Das Schweizer Fernsehen übertrug ab 14:30 Uhr live und so verbrachte ich den späteren Nachmittag auf der Couch und vor dem Fernseher. Die Bilder, die das Fernsehen liefert sind schlicht sensationell. Die sind extrem nah dran und man kann wirklich fast jedes Detail sehen. Sehr spannend ist auch, wie die Fahrer als Team agieren und wie sich die Teams untereinander verhalten. Da ist enorm viel Taktik dabei und nur radfahren reicht da längst nicht mehr.Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel kam dann der erwartete Angriff und ausser Contador vermochte keiner mehr mit Andy Schleck mitzuhalten. Dieser versuchte Contador abzuschütteln, doch er blieb immer an seinem Hinterrad. Nicht nur das. Contador seinerseits verschärfte nochmals das Tempo und zeigt mit seiner Konterattacke, dass auch er gute Beine hat. Schleck musste einsehen, dass er Contador auch heute nicht distanzieren kann. Immerhin gewann er die Etappe, was auch ein grossartiger Erfolg ist. Es scheint also, dass Alberto Contador nach 2007 und 2009 dieses Jahr die Tour de France zum dritten Mal gewinnen wird. Als ich mich abends ins Bett legte, fühlte sich mein Kreuz richtig steif an. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
von Beat
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Dienstag, 13. Juli 2010erkältetDas gibt's doch gar nicht! Seit mehr als zwei Wochen ist es hier sommerlich schön und heiss und gerade jetzt ziehe ich mir eine Erkältung rein. Es ist der erste Sommer, den ich in einem klimatisierten Büro arbeite und die Kühlschrank-Atmosphäre hat mich scheinbar erwischt. Seit gestern habe ich Hals- und Schluckweh und nun mache ich alles, damit sich die Sache nicht noch verschlimmert. Das kann ich (wie immer) überhaupt nicht gebrauchen... Beruflich muss ich diese Woche noch nach Deutschland und so wird der Freitag mein einziger freier Tag sein, an dem ich biken könnte und hoffentlich auch kann. Jürg hat dann ebenfalls frei und wir dachten eigentlich, dass wir gemeinsam in die Berge fahren um eine schöne Tour unter die Stollenpneus zu nehmen. Hoffentlich bessern sich die Beschwerden bis dann.
von Beat
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23:19
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Freitag, 18. Juni 2010gewichtige Sache
Eigentlich würde ich gerne noch ein paar Kilos runter, doch auch hier gilt: In letzter Zeit war ich zu faul. Meine Bemühungen haben nachgelassen. Ich vernachlässigte meine Gymnastik und auch beim Essen nahm ich es in den letzten zwei Monaten nicht mehr so genau. Und so geht natürlich nichts. Ich bin froh, die ca. 92 Kilo zu halten, das finde ich schon recht gut. Wenn ich jedoch bis Anfang August, bis zum Start der Graubünden-Biketour noch die 90 Kilogrenze knacken könnte, wär's natürlich super. Mal schaun. Freitag, 11. Juni 2010ErholungstagDas erste Mal aufstehen fühlte sich heute gar nicht gut an. Ich hatte dicke, plumpe Beine und spürte jeden der gestrigen 130 Kilometer… Trotzdem bin ich zeitig aufgestanden und habe mir ein frisches Früchte-Birchermüesli zusammen geschnitzt. Dazu holte ich die Zeitung aus dem Briefkasten und liess so den Tag gemütlich mit einem ausgedehnten Info-Frühstück beginnen.
von Beat
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23:59
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Dienstag, 8. Juni 2010reinigendIch wollte nach dem Feierabend eine Runde biken, was sich dann jedoch etwas verzögerte. Wie angekündigt zog sich der Himmel gegen Abend zu und als ich gegen halb sieben Uhr auf's Bike stieg war es schon ziemlich düster. Und prompt fielen schon bald die ersten Tropfen... Mist. Ich hatte keine Lust nass und dreckig zu werden und auf keinen Fall wollte ich mich unnötig erkälten. So drehte ich um und war nach nur knapp 25 Minuten Fahrt schon wieder zu Hause. Ich packte nur kurz die Sporttasche, stieg ins Auto und fuhr zum Fitnesscenter. Ich hatte nicht vor, mich an den Geräten zu stärken, sondern wollte einfach noch etwas in der Sauna schwitzen. Was mich dann prompt an den letzten Beitrag erinnerte. Ja, in letzter Zeit empfinde ich schwitzen verstärkt als ein Akt der Reinigung. Doch nicht nur das. Wenn ich gut schwitzen kann fühle ich mich auch leichter, irgendwie durchlässiger und trotzdem stabiler. Das ist noch schwierig zu beschreiben. Durch schwitzen kann ich negative, emotionale Anhaftungen abstreifen. Dadurch bessert sich regelmässig meine Laune. So auch heute... schön war's.
von Beat
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22:31
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Montag, 12. April 2010Mann trifft Baum
Und das kam so: Auf dem letzten flüssigen Singletrail der gestrigen Tour knallt mir plötzlich ein Ast rechts an den Helm. Ich zucke und lenke instinktiv nach links, touchiere aber nur einen Sekundenbruchteil später mit dem Lenkerende und dem linken Unterarm einen Baum. Es schlägt mich dadurch nach rechts über den schmalen Weg und nur mit Mühe kann ich dem nächsten Baum noch ausweichen. Also das heisst, mit dem Lenker, dem Arm und der Schulter konnte ich noch ausweichen, doch weil ich den hinteren Teil des Bikes nicht mehr unter Kontrolle hatte, knallte ich mit der Hüfte heftig gegen eine kräftige Buche. Zum Glück konnte ich mich auf dem Bike halten und bin ich nicht noch gestürzt. Ich war zwar nicht schnell unterwegs, vielleicht 10 bis 15 kmh, doch Bodenkontakt wäre bestimmt noch ärger herausgekommen. Dieser Aufprall hat mich ganz heftig durchgerüttelt. Mir hat es dabei die Zähne heftig aufeinander geschlagen und direkt danach ich hatte das Gefühl als seien ein paar Rückenwirbel verschoben. Ich beugte und streckte mich auf dem Bike um mich irgendwie wieder zu sortieren und stellte dabei immerhin zufrieden fest, dass ich mich nicht ernsthaft verletzt hatte. Ich konnte das Becken gut rotieren und bewegen. Es knackte und zwickte zwar, doch es funktionierte noch alles richtig. Für mich Grund zur Entwarnung. So ganz entwarnt bin ich einen Tag später nun aber doch nicht. Mich dünkt, mein Nacken knackt bei jeder Bewegung. Es schmerzt Nichts, doch ich höre jedes Drehen des Kopfs, jedes Ja und jedes Nein. Das ist doof, denn bewege ich den Kopf nicht, fühle ich mich steif und bewege ich mich, höre ich es knacken. Zudem hatte ich heute Abend in der Pilates-Lektion immer noch das Gefühl, als sei meine Wirbelsäule nicht mehr so im Lot wie vorher. Ich werde das ich den nächsten Tagen bei sanfter Rückengymnastik weiter beobachten und in mich hineinhorchen.
von Beat
in Fahrrad
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23:03
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Dienstag, 2. März 2010gesteigerte FitnessSeit Mitte Januar treibe ich deutlich mehr Sport und den körperlichen Fortschritt kann ich nun anhand eines Pulsvergleichs belegen.
Das heisst also: Mein Herz musste für die gleiche Leistung während der 90 Minuten ingesamt 450x weniger schlagen. Ein klares Indiz, für eine verbesserte Fitness. Gut so. Dran bleiben. Donnerstag, 4. Februar 2010FreizeitstressAm Montagabend eine Stunde Kraftraum, am Dienstagabend Squash, am Mittwoch Power-Yoga und heute Schneeschuh laufen.... ich bin derzeit voll im Bewegungs- und Freizeitstress. Das ist Eustress - positiver Stress! Deshalb leidet das bloggen derzeit etwas. Ich mag in solchen Zeiten nicht unbedingt noch den PC starten und mir einen Beitrag aus den Fingern saugen.
von Beat
in PC, Blog
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21:08
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Samstag, 30. Januar 2010aktive ErholungHeute war Postkartenwetter und deshalb wollte ich am Nachmittag trotz der Kälte und all dem Schnee eine Runde biken. Wobei, das mit biken wurde dann nicht so richtig etwas, denn sobald keine Spuren mehr vorhanden waren, gab es auch per MTB kein Vorwärtskommen mehr. Zuviel Schnee. Also entschied ich mich schon bald dafür, eine gemütliche Strassentour zu fahren. Auch das war nicht ganz ohne, weil immer wieder Eisplatten und Schneematsch besondere Aufmerksamkeit und sicheres Steuern erforderten. Schon heute spühre ich die gestern gebrauchten Oberkörpermuskeln und mein Begleiter Muskelkater wird morgen bestimmt wieder mit von der Partie sein. Deshalb war Velofahren besonders gut. Nur die Beine etwas kurbeln lassen und frische Luft ins System bringen, das war das Ziel. Ein schöner und regenerativer Nachmittag. Der Tacho sagt: 45 km., 2:41 Std., 590 Hm. Ein Foto kann ich leider nicht liefern, da der Akku des Apparats leer war. (Nicht nur der). Mittwoch, 27. Januar 2010Group-Fitness, Power YogaHeute Abend testeten Karin und ich das dritte Fitnesscenter, diesmal mit einer Probelektion Power-Yoga. Yoga kenne ich ja schon lange, auch wenn meine aktiven Erfahrungen nun doch schon ein wenig zurückliegen. Deshalb war ich gespannt, wie mir die "verwestlichte" Variante, mit mehr Dynamik zusagt. Das Center war nicht ganz so neu und so gross wie das von letzter Woche, doch es war liebevoll eingerichtet, so dass einem die vielen technischen Geräte nicht gleich so erschlagen. Auch der Gymnastikraum war schön vorbereitet und mehrere, arrangierte Kerzen verbreiteten eine warme Ambiance. Heute waren wir 11 Personen. 9 Frauen, 2 Männer. Das fand ich eine angenehme Gruppengrösse. Die Kursleiterin erklärte uns vorab den Ablauf einer Power-Yoga-Stunde in groben Zügen und sagte, worauf wir in etwa achten sollten, dann ging es los. Nach einem kurzen Ankommen und Aufwärmen folgte eine Variante des Sonnengrusses, die wir bestimmt 10x hintereinander durchführten. In jeder Runde wurde eine andere Position etwas länger gehalten (und instruiert), was meine Muskeln doch ziemlich beanspruchte. Schon bald begann ich zu schwitzen, was ich jeweils als gutes Zeichen werte. Dann folgten andere Übungen, die irgendwie immer wieder in den Sonnengruss überführten. Ich fand es echt dynamisch und anforderungsreich. Auch hier wurde uns bald klar, dass man mehr Übung braucht um gut folgen zu können. Wir waren doch sehr beschäftigt mit aufnehmen, verstehen, abgucken und nachmachen. Wenn man die verschiedenen Formen und Abläufe schon etwas besser kennt, erlebt man die Stunde bestimmt etwas entspannter. Interessant war es auf jeden Fall und ich bin mir sicher, es wird ein teils kräftiger Muskelkater folgen.
von Beat
in Yoga
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22:51
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Montag, 18. Januar 2010Group-Fitness, PilatesHeute um 18:00 Uhr startete unser nächster Versuch in Sachen Group-Fitness. Wir waren für eine Probelektion Pilates angemeldet und standen pünktilich auf der Matte. Das heutige Fitnesscenter ist ziemlich neu, ziemlich modern, ziemlich schön und ziemlich voll. Als wir von der Garderobe zum Fitnessraum rüber gehen, kommen wir an vielen Kardiogeräten (Laufbänder, Stepper, Crosstrainer, Ergometer, Rudergeräte. etc.) vorbei, die fast vollständig besetzt sind. Überall wird geschwitzt, es werden Gewichte gestemmt und alle sind furchtbar beschäftigt und furchtbar schön. Ich bin beeindruckt. Und es geht weiter so. Der recht grosse Fitnessraum füllt sich zusehens und zu Beginn der Lektion sind wir an die 30 Kursteilnehmer. Geschätzte 28 Frauen und 2 Männer. Den Namen der Vorturnerin habe ich leider vergessen was nicht an ihr liegt, sondern an meiner Schwäche, mir Namen zu merken. Egal. Sie war eine junge, gertenschlanke Frau, geschätzte 30, Typ Gazelle oder Schlangenmensch, der ich sofort glaubte, dass sie schon Jahre lang Pilates und andere Bewegungsformen ausführt und unterrichtet. Sie führte souverän und konzentriert durch die Stunde und gab klare und verständliche Anweisungen. Auch die Kopplung von Atem und Bewegung hat sie immer wieder angeleitet, was ich sehr hilfreich fand (obwohl ich naturgemäss langsamer atmen würde). Die sanfte Begleitmusik im Hintergrund fand ich genauso gut, wie die Übungen mit dem Theraband. Natürlich konnten wir Anfänger nicht immer alles vollständig mitmachen, denn diese Art der Bewegung und Muskelbeanspruchung sind wir uns einfach nicht gewohnt, das würde wirklich Übung brauchen. Alles in allem fand ich es 50 interessante und gute Minuten Bewegung. Ja, das hat mir gefallen. Ob wir uns nun dafür entscheiden? Ich weiss ja nicht. Die vielen Menschen haben mich schon etwas abgeschreckt. Und auch dieses Fitnesscenter verkauft eigentlich nur Jahresabos. Damit kann man zwar an allen Kursen teilnehmen und noch viel mehr, doch wenn man nur 1x pro Woche eine Stunde Pilates will, dann rechnet sich das nicht. Tja, mal sehen. Unser Auswahlverfahren ist noch nicht abgeschlossen...
von Beat
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um
22:36
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Sonntag, 17. Januar 2010körperlichSchon am Mittwochabend nach der Stunde Body Shape war klar, dass dies Muskelkater absetzen würde. Am Donnerstag unternahm ich dann die lange und anstrengende Schneeschuhtour, so dass ich am Freitagmorgen wie ein alter Mann aus dem Bett stieg. Zum Muskelkater in den Waden, kam nun noch Muskelkater im unteren Rücken und vorne an der Brust (von Stockeinsatz beim Schneeschuhlaufen). Seit mein Gymnastikraum im Keller eingerichtet ist, nutze ich diesen nun um mich zu pflegen. Ich mache da meine eigene Bewegungstherapie, zusammengesetzt aus Yoga-Übungen, Thai Chi und den fünf Tibetern. Alles, was ich in den letzten 20 Jahren einmal gelernt habe und ich mich noch daran erinnere. Je nach Lust und Laune. So habe ich zum Beispiel den Kopfstand wieder entdeckt. Morgens, als Abschluss der Yoga-Übungen, ist das eine wahre Energiequelle. Als ich gestern Samstag aufgestanden bin, fühlte ich mich überhaupt nicht nach biken und ich war froh, dass ich noch genügend Zeit hatte um vorher etwas zu turnen. Ich hatte nicht richtig Lust und wollte eigentlich nur 15 Minuten, doch weil ich spürte wie gut mir die Bewegung tat, hängte ich noch weitere Yoga-Figuren an. Ich konnte richtig fühlen, wie sich die Muskeln und Gelenke aufwärmten, wie Abfallstoffe wegtransportiert und frisches Blut neuen Sauerstoff zu den Zellen brachte. Die Morgengymnastik erfrischte und belebte mich. Sehr gut. So war ich dann für die Biketour gerüstet. Abends vor dem zu Bett gehen, möchte ich mir noch eine ganz bestimmte Thai Chi Abfolge einprägen. Dafür habe ich mir aus dem Internet die 8 Übungen heruntergeladen und kann sie nun hintereinander auf dem PC abspielen und gleich mitmachen. Eine super Sache. In ein paar Wochen werde ich die Übungen bestimmt auswendig können. Die fliessenden, runden und harmonischen Bewegungen sagen mir sehr zu. Gekoppelt mit einem gleichmässigen Atem finde ich diese Übungen sehr entspannend und es vermittelt mir ein ruhiges, stimmiges Gefühl. In den nächsten Wochen möchte ich weiter an meiner körperlichen Verfassung arbeiten. Ich versuche meinen Geist durch einen gesunden Körper zu beeinflussen. Vielleicht zieht gesteigerte körperliche Beweglichkeit auch mehr geistige Flexibilität nach sich. Schön wär's. Versuchen kann ich's ja mal. Ich kann eigentlich nur gewinnen.
von Beat
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21:49
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Mittwoch, 13. Januar 2010Group-Fitness, Body ShapeHeute Abend besuchten Karin und ich eine Probelektion Body Shape - was auch immer das sein mag. Das kam so: Wir suchten eine Bewegungs-Gruppenlektion, wo wir unsere müden Knochen etwas aktivieren können und erkundigten uns deshalb im Internet über Programme der nahe gelegenen Fitness-Studios. Beim heutigen Studio waren folgende Abendlektionen aufgeführt, welche für uns in Frage kommen könnten: Pilates, Spinning, Body Shape oder Kick Power. Spinning/Velo fahren ist nichts für Karin, Kick Power klang uns zu heftig und Pilates zu... na ja, Mittwoch und Body Shape, das passt.
Nach der Stunde war klar, dass dies kaum unser neues Hobby wird. Das ist zu stressig und zu wenig harmonisch. Wir überlegen nun, ob wir vielleicht doch mal Pilates ausprobieren sollen. Das Fitness-Studio an sich war nett aber nicht speziell super. Zweckmässig und o.k. Auch da möchten wir mal noch etwas anderes sehen, bevor wir uns entscheiden. Übrigens: Dieses Probetraining war kostenslos. Danke dafür! Man könnte sich vermutlich auch kostenlos bis im Frühling durch alle Fitness-Studios durch-probe-trainieren.
(Seite 1 von 4, insgesamt 56 Einträge)
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Kommentare
Mi, 08.09.2010 10:47
Hallo Beat, ich
hoffe die
energiegeladene Luft
vor dem Gewitter
gibt Dir Kraft,
"Deinen" Weg
einzuschlagen und
die [...]
trailblatzer zu mal wieder: Lägern Hochwacht
Fr, 03.09.2010 20:24
Nicht schöner,hi hi
hi,dafür hast Du ja
ein schönes Bike.
Dirk zu Fotoalbum - Top of Graubünden
So, 29.08.2010 17:31
Hallo Beat,
danke für die
Bilder - ich habe
mir einige geborgt,
die mir noch gefehlt
haben
Wenn ich Deine [...]
Spoony zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 22:22
Ich schliesse mich
da mal an, Beat wo
bist du? Im
Twentyniner Forum
ist der letzte
Beitrag vom 11.08.
(Keschhütte) und
[...]
Riz zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 20:22
Hallo, ist da noch
jemand? Mache mir
langsam Sorgen, weil
die angekündigte
Offline-Woche schon
längst vorbei ist.