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Sonntag, 31. August 2008SonntäglichesNach dem gestrigen Tag habe ich tief und gut geschlafen bis ich träumte, dass der Wecker klingelt und ich aufstehen müsse um zu Peter zu fahren. Mitten in der Nacht. Nein, das ist nur ein Traum. Das war gestern. Heute ist Sonntag, das geht mich heute nichts an. Ich will mich umdrehen und weiterschlafen als ich endlich bemerke, dass tatsächlich der Wecker klingelt. Ich träume nicht! Der Wecker klingelt tatsächlich. Ich nehm ihn in die Hand und schaue drauf: 04:00 Uhr! "kopfschüttel" ich vergass vor dem Zubettgehen den Alarm auszuschalten... also schalte ich ihn nun ab und schlafe weiter. Es ist schon später Vormittag bis ich dann wirklich aufstehe und mir ein Sonntagsfrühstück zubereite. Dazu lese ich ausgiebig die gestrige Zeitung. Schön. Draussen ist es irgendwie milchig. Der Himmel ist weiss und nicht blau. Wie Dunst verdeckt eine leichte Bewölkung die Sonne. Als ich auf den Gartensitzplatz trete staune ich dennoch, wie warm es ist. Deutlich über 20° Grad. Ich könnte am Nachmittag noch etwas lernen, oder eine lockere Velorunde als aktive Erholung fahren... wofür soll ich mich da nur entscheiden?... Bei dieser Gelegenheit kann ich ja gleich mein neues Stelvio-Trikot etwas ausfahren. Ich kopiere meine Digifotos von gestern auf einen Memorystick und entschliesse mich zu Peter zu fahren, damit wir die Bilder austauschen können. Das kann ich gut mit einer Fahrt rund um den Greifensee kombinieren. Genau. Lernen kann ich auch noch abends... Es ist wirklich sehr angenehm warm, das KISH rollt gut und meine Beine fühlen sich auch gut an. Kein schwammiges oder schweres Gefühl. Sehr gut. Ich geniesse die Anfart zum Greifensee und merke, wie ich immer etwas druckvoller fahre und zügig vorankomme. Ich fühle mich richtig gut und habe Freude an der Bewegung, an der Natur, am Fahrtwind mit all seinen verschiedenen Gerüchen... Herrlich! Sonntag. Nichts müssen, alles wollen!
Samstag, 30. August 2008Cima Coppi, Passo StelvioKurz nach 04:00 Uhr schob ich einen Teller Teigwaren, die ich gestern vorgekocht hatte, in den Mikrowellenherd. Noch schlaftrunken schenkte ich mir ein Glas Milch ein und setzte mich zum "Frühstück" an den Tisch. Eigentlich erwartete ich, dass ich so früh am Morgen überhaupt keine Lust auf Pasta hätte, doch ich kann sagen, dass es mir ausgezeichnet schmeckte. Die Kohlenhydrate werde ich im Laufe des Tages bestimmt noch verbrennen. Die Fahrt ins Engadin verlief problemlos und gegen 08:30 Uhr konnten wir uns in Santa Maria bereits in den Sattel schwingen und in Richtung Glurns, zum vereinbarten Treffpunkt fahren. Da wir etwas früher als geplant dort ankamen, konnten wir in einem Strassenkaffee leckeren italienischen Cappucino trinken und auf Matthias warten. Es wimmelte schon jetzt vor Bikern und Rennvelofahrern, die wohl alle das gleiche Ziel wie wir hatten, die Cima Coppi, den Aufstieg vom Prad auf das Stilfserjoch, von 930 M.ü.M. auf 2'760 M.ü.M., 1'830 Höhenmeter an einem Stück. Nach der Begrüssung von Matthias machten wir uns zu Dritt auf in Richtung Prad. Man sah immer mehr Radfahrer... und als wir in Prad angekommen auf die Via Pricipale einbiegen, stossen wir auf einen dichten Strom von Menschen auf Fahrrädern. Man sah wirklich alles. Viele Rennradfahrer und fast genauso viele Mountainbiker, dazwischen ganze Familien mit Kindern, Männer mit Anhängern, sogar ein, zwei Liegeräder sehe ich.
Die anschliessende Abfahrt war dann Genuss pur. Da auch der Umbrail-Pass heute verkehrsfrei war, konnte man richtig runterheizen und musste nicht hinter jeder Kurve ein Auto vermuten. (Maximalgeschwindigkeit heute = 72,6 km/h). Das hat richtig Spass gemacht. Auch deshalb, weil man Soviele überholen konnte, wie sonst in einem ganzen Jahr. Viele fahren sehr vorsichtig oder können es einfach nicht besser. Matthias, Peter und ich pflügten uns unseren Weg links und rechts vorbei
Trotz der langen Autofahrerei hat sich diese Strassen-Radtour wirklich gelohnt. Die vielen friedlichen Menschen und das traumhafte Spätsommerwetter haben ihren Teil dazu beigetragen. Der Tacho sagt: 63km., 4:00 Std., 1'900 Hm Freitag, 29. August 2008VorbereitungDas KISH Titanhardtail ist sauber geputzt und schon im Auto verladen. Der Rucksack gepackt, Kamera und GPS aufgeladen, die Kleider liegen bereit. Ich bin also gerüstet für unser morgiges Stilfserjoch-Abenteuer. So sieht mein Zeitpan aus:
Donnerstag, 28. August 2008Pizoltour, 6 BilderHart aber herzlich! Hier ein paar Eindrücke der heutigen Tour.
Mittwoch, 27. August 2008wieder nichtSchon seit Sonntag nehme ich mir vor, vor Mitternacht ins Bett zu gehen und so wie es aussieht, gelingt es mir auch heute nicht. Wieder nicht. Lernen, Essen, Tagesschau und Meteo schauen, Telefonieren, Mailen, die zwei, drei Lieblingsinternetforen absurfen, etwas an der Bike-Community teilnehmen, bloggen, Musik hören (im Moment Gölä III, Live02), träumen, Biketouren planen... all das kann ich abends am Esstisch tun. Da sitze ich im Zentrum meines kleinen Universums, am illusionären Steuerpult und halte mehrere Bälle in der Luft. Geistiges Jonglieren mit Ideen und Gedanken. Verbunden mit "der Welt da Draussen". Das ist einfach viel spannender, als schlafen... Ah, ja: Auch heute bin ich wieder nicht mit dem Bike zur Arbeit gefahren und auch heute wäre das Wetter wieder perfekt gewesen... Ich war zu faul und schaffte es wieder nicht, rechtzeitig aufzustehen. Egal. Morgen fahre ich mit Jürg die Pizoltour. Start um 08:00 Uhr bei ihm. Ich muss spätestens um... 07:00 Uhr raus. Geht noch. Da werde ich bestimmt nicht verschlafen. Dienstag, 26. August 2008Schlag auf SchlagDerzeit wird der Rhythmus erhöht. Ganz generell. Die Vitaltrainerausbildung hat nach den Sommerferien wieder begonnen und fordert erheblich Lernzeit. Auch beruflich kommen ein paar strenge Wochen, wo ich stark gefordert werde und bikemässig kommen nun auch gleich ein paar Highlights hintereinander. Am Donnerstag will ich mit Jürg die neu gezeichnete Pizolrunde testfahren (45km., 2'200 Hm) und am Samstag mit Peter auf das Stilfserjoch, (70km., 2'000 Hm). Am darauffolgenden Samstag eine schöne, geführte Tour in Obwalden und Ende September ist noch ein Bikeweekend im Engadin geplant. Spätsommer, Frühherbst. Eine gute Zeit um nochmals Gas zu geben! Ich bin dankbar für all die Möglichkeiten. Für die gute Gesundheit und ganz generell für die Fülle, die mir dieses Leben bietet. was für ein Morgen...Ich konnte schon nur schlecht einschlafen... Als dann der Wecker klingelte fand ich es schlicht zu früh. Noch 5 Minuten. Und nochmals 5 Minuten. Und die letzten 5 Minuten. Aber jetzt los! Aufstehen, rasieren, Bikeklamotten anziehen, Rucksack packen, Katze füttern, Haustüre abschliessen, Bike aus Garage nehmen, GPS aufsetzen und los geht's! Durchatmen. Mit 14° Grad ist es angenehm kühl. Ein paar kleine Wolken zieren den schön blau schimmernden Morgenhimmel. Der Anfang eines schönen Tages... Pfff... pfff... pfff -> Ich bin mit dem Hinterrad über eine Glasscherbe gefahren. Das GPS zeigt an, dass ich erst 283 Meter von zuhause entfernt bin. Rekord! So schnell hatte ich noch nie einen Platten! Nicht aufregen, nachdenken. Ich habe keine Lust um zu reparieren und deshalb schiebe die 5 Minuten zurück und nehme das Auto für den Weg zur Arbeit. Dann folgt: Bike in Garage stellen, Rucksack und Bikekleider wieder ausziehen und duschen. Unter der Dusche fällt mir ein, dass, wenn ich heute schon mit dem Auto unterwegs bin, ich auch gleich die Austausch-Kaffemaschine einladen könnte, damit ich diese nach der Arbeit zur Servicestelle bringen könnte um unsere, revidierte Maschine dort abzuholen. Eine gute Idee! Und wenn ich schon mit dem Auto unterwegs bin, könnte ich auch gleich noch die drei Tragtaschen leerer PET-Flaschen mitnehmen um sie zu entsorgen. Das lässt sich ideal mit Lebensmittel einkaufen kombinieren. Noch zwei gute Ideen! Ja super, so mach ich's! Nach dem Anziehen packe ich also alles ins Auto und fahre in Richtung Büro. Dort angekommen möchte ich ins Parkhaus fahren und benötige zum öffnen der Einfahrtsschranke meine Zutrittskarte. Wo hab ich die? Mist! Zutrittsbadge, Handy und Geld, das alles ist noch im Bikerucksack, zu Hause, in der Küche... Ich drehe also um und fahre wieder nach Hause... und wieder ins Büro... Meine Zeitrechnung für den Arbeitsweg ist normalerweise so:
Heute brauchte ich eineinhalb Stunden! Wohlverstanden: mit dem Auto! (und es lag nicht am Auto, und auch nicht am Verkehr).
von Beat
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Tags für diesen Artikel: Blabla, Missgeschick
Sonntag, 24. August 2008Radtag Stilfserjoch, 30.08.2008Peter hat das Thema Stilfserjoch und die kommenden verkehrsfreien Tage schon ein paar Mal angesprochen. Es bietet sich die Gelegenheit, am kommenden Samstag, 30.08., im Rahmen des Bike Days Stilfserjoch und Umbrail ohne Auto- und Motorradverkehr zu befahren. Ein Massenevent für Radfahrer. Tausende werden die 48 Kehren bis auf 2'757 Meter über Meer in Angriff nehmen. Nicht als Wettbewerb, sondern als Volksfest. Mit zwei Verpflegungsständen unterwegs, mit vielen Fotohalts bei hoffentlich schönem Wetter.
Beim Stöbern bin ich unter Anderem auf folgendes Bild gestossen. All die vielen Punkte sind Radfahrer. Unglaublich. Ja, diese Geschichte reizt mich, da wäre ich auch gerne mal dabei. SonntagsspazierbikefahrtGegen abend hatte ich noch etwas freie Zeit und die wollte ich dazu nutzen, das heute doch recht sonnige Wetter noch etwas auszukosten. Ich schwang mich also kurzerhand aufs Bike um eine lockere Flughafen-Umrundung zu fahren. Schön, so konnte ich dem gestern dreckigen INTENSE heute noch etwas die Sonne zeigen Auf dieser beliebten Strecke hat es an einem sonnigen Sonntagnachmittag natürlich auch viele andere Menschen. Ob zu Fuss, auf Inlineskates oder mit dem Fahrrad. Die Schweiz macht mobil!
Das hat sich gelohnt. Die frische Luft hat mir gut getan. Der Tacho sagt: 27 km., 1:14 Std., 230 Hm. Samstag, 23. August 2008UmwegstourDie Geschichte zur heutigen Tour ist fast länger, als die Tour dann selbst war... Es begann schon vorletzte Woche, als einer meiner Bikefreunde mal so das Datum, 23. August, in die Runde warf. "Dann könnten wir doch eine schöne Bergtour fahren." Klar. Könnten wir. Letztes Wochenende habe ich nochmals nachgefragt, doch der Status war noch immer gleich. Mal sehen. Nein, noch keine konktrete Tour-Idee. Anfang der Woche hatte ich dann abends einmal Zeit um mir die Pizoltour etwas genauer anzusehen. Diese Tour bin ich schon mehrmals gefahren und habe z.B. hier und hier darüber berichtet. Es ist eine sehr schöne Tour die ich gerne fahre, doch die Abfahrt -nach dieser schweren und langen Steigung- ist leider ziemlich langweilig. Man fährt bestimmt fast 1'000 Höhenmeter auf einer kleinen Asphaltnebenstrasse zu Tal. Nix mit Singletrails, eigentlich schade. Ich startete das GPS-Programm, mit dem ich die gekaufte TopoSWISS-Karte bis ins Detail ansehen kann und suche die Gegend um den Pizol nach Wanderwegen ab. Es sei hier kurz eingeschoben, dass die TopoSWISS-Karten wirklich sehr genau sind und beinahe jeder Wanderweg zu sehen ist. Die GPS-Karte war zwar teuer, doch sie ist wirklich sehr gut. Also, ich schaue mir die Gegend so an und schon bald erspähe ich einen entsprechend durchgängigen Weg. Scheint sehr steil zu sein, es ist nicht sicher ob man da wirklich runterfahren kann. Aber boahh! Das muss man !unbedingt! ausprobieren. (Hoffentlich hat es keine Bikeverbotschilder). Ich klicke mir also die Strecke zusammen und speichere sie ab. Dann lade ich die Strecke auf www.gpsies.com, weil man sich da gleich die Kilometer- und Höhenkurve anzeigen lassen kann. 34 Kilometer, 1'900 Höhenmeter. Hmmm... Dürfte auch etwas länger sein... Vielleicht kann ich den Anfang noch etwas ändern? Gute Idee, doch die Zeit muss ich mir später einmal nehmen. Am Mittwochabend war dann der Stand bezüglich Samstagstour wie folgt: Der Wetterbericht für Samstag ist schlecht. Ein konkreter Tourenvorschlag liegt nicht vor. Eher nicht, mal sehen. Na so geht es ja auch nicht... Am Donnerstag setzte ich mich über Mittag nochmals vor den PC und studiere die Pizoltour erneut. Wir könnten vom Bahnhof Bad Ragaz anders starten und zuerst das Tal der Tamina hochfahren. So kriegen wir auch noch etwas der dortigen Badekultur mit. Ich zeichne eine neue Route via Kurzentrum Bad Ragaz, in das Taminatal und da nach hinten zum Bad Tobel und dem Bad Täfers. Dort muss dann vermutlich das erste Mal etwas geschoben werden, denn 80 Meter Höhendifferenz auf 300 Meter Strecke... macht knapp 25% Steigung, das ist berghoch nicht fahrbar. Egal. Von Valens geht es dann wieder runter zur Tamina und dann bergwärts bis zur Staumauer des Taminasees. Einmal rund um den See und dann weiter hoch in Richtung Pizol. Ich fand entlang der Zaina einen Wanderweg, den ich in die Streckenführung aufnahm, doch auch da weiss ich nicht, ob das geht. Runter vermutlich schon, hoch könnte es aber zu steil zum fahren sein. Da hilft nur ausprobieren. Als ich fertig war lud ich die neue Strecke erneut auf gpsies.com. Nun waren die Tourdaten bei 45 Kilometer und 2'200 Höhnmeter. Heftig! Aber megacool. Singletrails ohne Ende. Das kribbelt schon in mir. Diese Tour will ich unbedingt einmal ausprobieren. Am Freitagabend begann es dann zu regenen und wir mussten für Samstag die Pizoltour streichen. Das macht keinen Sinn. Schade. Heute morgen habe ich mich dann vor den Fernseher gesetzt und das Mountainbikerennen der Olympiade in Peking live angeschaut. Die Ausgangslage der Schweizer war gut. Sauser, Vogel und Schurter. Drei schnelle und in der laufenden Saison schon sehr erfolgreiche Fahrer standen am Start. Ich tippte auf 2 Medallien. Schon bald zeigte sich jedoch, dass die Goldmedallie wohl nach Athen 2004 auch diesmal wieder an den Franzosen Julien Absalon gehen würde und alle anderen nur noch um Silber und Bronze fahren können. Es kam leider noch schlechter. Zuerst musste Florian Vogel aufgeben (überhitzt) und dann zog auch noch ein zweiter Franzose vorne weg und die Schweizer konnten nicht wirklich reagieren. Immerhin konnten Christoph Sauser und Nino Schurter in der letzten Runde die übrigen Verfolger noch abhängen und so war zumindest die Bronzemedallie sicher. Im letzten kurzen Anstieg zeigte sich, dass der junge Nino Schurter noch einen Tick bissiger war als Christoph Sauser und so war er es, der als Drittplazierter über die Ziellinie fuhr. Christoph Sauser wurde undankbarer Vierter. Kaum war das Rennen im Fernsehen fertig, klingelte das Telefon. Es ist Jürg und er fragt, ob ich auch noch auf eine kurze Bikerunde komme. Draussen tropft es leicht, die Strassen sind nass. Es kann besser werden oder auch nicht... Ja, ok. ich muss mich ja auch noch etwas bewegen. Nur fernseh schauen zählt nicht... Wir starten im Regenhose und -jacke. Leichter Regen, bei etwa 18° Grad. Nicht wirklich schönes Bikewetter. Ich weiss, wir werden heute dreckig werden. Wir fuhren einen Teil unserer Irchel-Standardrunde, waren aber beide nicht sonderlich motiviert. Wir bewegten uns um etwas Körper- und Psychohygiene zu betreiben, wirklich spassig war es bei diesen Bedingungen aber nicht. So wurde es dann auch keine lange Runde und schon bald steuerten wir auf ein Restaurant zu, wo auch verdreckte Biker bedient werden.
Donnerstag, 21. August 2008etwas KulturGleich machen wir uns auf den Weg nach Bregenz am Bodensee. Dort besuchen wir eine Aufführung von TOSCA (von Giacomo Puccini) auf der Seebühne des Schauspielhauses Bregenz. Das ist einer der wenigen Anlässe, die wir regelmässig besuchen. Schon in den letzten Jahren haben wir jeweils die aufgeführten Stücke gesehen. Die Seebühnenauftritte sind immer spektakulär und bieten gute Unterhaltung. Zum Glück ist es auch heute schön und trocken. Laut Wetterbericht soll es auch trocken bleiben. Schön so - ich freue mich drauf. Und, mal sehen ob wir nach der Aufführung im Casino Bregenz auch noch ein glückliches Händchen haben... Dienstag, 19. August 2008mechanisches HirnDie im Februar begonnene Vitaltrainerausbildung zwingt mich ein Stück weit, meine bisherigen Lernstrategien und -methoden zu hinterfragen und nach Möglichkeit zu verbessern. Und zu verbessern, gibt es an meinen bisherigen Lernstrategien noch vieles Im Fach Methodik und Didaktik wurden verschiedene Lerntechniken vorgestellt und als Hausaufgabe sollten wir in den Sommerferien das eine oder andere mal ausprobieren.
Aber eine für mich recht wirksame Lernmethode. Ich muss pro Fach die wichtigsten Themen herauspicken und entsprechende Fragen dazu formulieren. So befasse ich mich geistig mit dem Thema. Durch den Akt des Schreibens kommen noch weitere Kommunikationskanäle dazu, die später beim Durchlesen der Fragen helfen werden, sich an die richtige Antwort zu erinnern. Das einzige Problem an der Geschichte ist, dass Karteikarten schreiben eine recht zeitintensive Sache ist. Bisher habe ich etwa 100 Karten geschrieben. Dafür brauchte ich etwa 10 Stunden. Ich schätze mal, dass ich jetzt etwa 50% des bisherigen Stoffs erfasst habe was also heisst, dass mir -bis zum aktuellen Stand- noch weitere 10 Stunden Kartenschreiben bevorstehen. Und: Für die nächsten Schullektionen nehme ich am Besten gleich die Kärtchen mit, damit ich die wichtigsten Punkte direkt während dem Unterricht notieren kann. Bis zum Ende des Grundlagenblocks wird meine Kartei wohl auf über 400 Karten anwachsen. -> Dann kann ich mit meinen Mitschülerinnen "Trivial Pursuit" spielen. Die sechs Farben des Spiels entsprechen dann den verschiedenen Unterrichtsfächern.
von Beat
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um
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Tags für diesen Artikel: ichbin, Vitaltrainer
Samstag, 16. August 2008Wägitalerstee - Sattelegg
Nach einem Einrollen über den Seedamm folgte schon bald die erste Steigung hoch zum Wägitalersee. Eine Asphaltnebenstrasse, 500 Höhenmeter auf 12 Kilometer. Ich brauche etwa 45 Minuten für die Steigung. Die Anderen fahren mir davon... ich kann nicht schneller. Egal. Solange ich nicht vom Rad falle, fahre ich! Oben an der Staumauer warteten meine Freunde auf mich und wir machten eine erste Bananenpause. Eigentlich zur Unzeit, denn kaum einen Kilometer später kamen wir an einem derart putzigen Kiosk vorbei, wo man einfach nicht vorbeifahren darf. Wo man anhält, einen Kaffee trinkt, auf den nahen See hinausschaut, die Berge im Hintergrund... Pitorresk! Postkartenromantik. Eine Szenerie, wie hingemalt. Wie in einem Milchschokolade-Werbespot. Das vergesse ich nicht so schnell. Wir umrundeten den wirklich sehenswerten Wägitalersee und fuhren die Strasse zurück, bis zum Abzweig auf die Sattelegg. Das sind nun nochmals 450 Höhenmeter auf 5 Kilometer, 40 Minuten. Wieder falle ich hintenraus. Egal. Ich fahre mein mir mögliches Tempo und fertig. Am Kulminationspunkt liegt ideal ein Restaurant mit einladender Gartenterasse wo -wie ein Wunder- gleich ein Tisch für uns frei wurde. Ich hatte nun wirklich Hunger und bestellte Spaghetti Napoli - Kohlenhydrate können jetzt nicht schaden.
Donnerstag, 14. August 2008BewegungGegen Abend war ich mit Jürg auf eine Trainingsrunde verabredet. Wir wollten auf die Lägern-Hochwacht und nach Möglichkeit danach im Restaurant Bergwerk etwas essen. Das Wetter war recht gut. Es regnete schon den ganzen Tag nicht mehr und obwohl der Himmel stark bewölkt war, musste man nicht wirklich mit Regen rechnen. Mit knapp über 20° Grad war es ganz angenehm. Motivierend.
Das Restaurant Bergwerk war leider auch heute geschlossen, wie immer Donnerstags... wieder Schade. So fuhren wir zu Jürgs Auto, wo wir die Bikes verluden und in ein Restaurant zum Nachtessen fuhren. Das war eine schöne, schnelle Runde, genau richtig für eine Feierabendtrainingsrunde. nicht multitaskingfähigEs gibt Zeiten, da möchte ich ganz viele Dinge gleichzeitig tun und stelle dann jeweils fest, dass das nicht geht. Es geht meist halt nur eines nach dem anderen. Ich kann nicht arbeiten und biken, oder lernen und bloggen, oder ausschlafen und einkaufen. Und weil das so ist, ist in den letzten Tagen das bloggen halt oft weggefallen. Es blieb keine Zeit dafür. Anfang Woche habe ich abends vorwiegend für die Vitaltrainerausbildung gelernt. Zudem war das Wetter schwach. Was heisst schwach, am Dienstag regnete es fast den ganzen Tag. Nix mit Dienstagabend-Biken. Ich merkte auch wiedereinmal, wie mir das Wetter auf die Laune drücken kann. Nicht schlimm, aber spürbar. Regenwetter mag ich nicht allzu lange. So war ich dann froh, als es gestern Mittwoch gegend Abend dann noch ziemlich sonnig wurde. Das hat gleich meine Stimmung verbessert. Wie natürlich auch der Umstand, dass ich Donnerstags und Freitags nicht arbeiten muss...
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Kommentare
Mi, 08.09.2010 10:47
Hallo Beat, ich
hoffe die
energiegeladene Luft
vor dem Gewitter
gibt Dir Kraft,
"Deinen" Weg
einzuschlagen und
die [...]
trailblatzer zu mal wieder: Lägern Hochwacht
Fr, 03.09.2010 20:24
Nicht schöner,hi hi
hi,dafür hast Du ja
ein schönes Bike.
Dirk zu Fotoalbum - Top of Graubünden
So, 29.08.2010 17:31
Hallo Beat,
danke für die
Bilder - ich habe
mir einige geborgt,
die mir noch gefehlt
haben
Wenn ich Deine [...]
Spoony zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 22:22
Ich schliesse mich
da mal an, Beat wo
bist du? Im
Twentyniner Forum
ist der letzte
Beitrag vom 11.08.
(Keschhütte) und
[...]
Riz zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 20:22
Hallo, ist da noch
jemand? Mache mir
langsam Sorgen, weil
die angekündigte
Offline-Woche schon
längst vorbei ist.