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Donnerstag, 31. Juli 2008träum...Mittwoch, 30. Juli 2008blueI'm feeling blue Montags war ich körperlich müde, heute eher geistig. Drei schwülheisse Bürotage und abends noch Tourenberichte schreiben, Fotos auswählen, verkleinern, hochladen... das alles braucht Zeit, und Aufmerksamkeit. Und man hat ja auch noch ein Privatleben... Morgen muss ich mich wiedereinmal bewegen. Es ist Zeit, frischen Sauerstoff ins Hirn zu kriegen und die Grauschleier des Alltags rauszuschwitzen. Gute Nacht. Montag, 28. Juli 2008aktive ErholungNach vier Tagen auf dem Bike hatte ich heute morgen keine Lust um wieder aufs Fahrrad zu steigen und damit zur Arbeit zu fahren. Meine Oberschenkel fühlten sich zudem noch etwas schwammig an. Abends habe ich dann die Fotos des Weekends nochmals durchgesehen und für den Blog ein paar ausgesucht. Dann schrieb ich den ersten Tourenbericht (von der Donnerstagtour). Man muss in den nächsten Tagen also öfters mal nach unten scrollen, weil ich die Beiträge jeweils am entsprechenden Tag abspeichere. Sonntag, 27. Juli 2008Die vier Tage Grindelwald sind vorüber und wir sind alle wieder gesund zu Hause... und ich bin nun viel zu müde um noch alle Digitalfotos durchzusehen und schöne Tourenberichte dazu zu schreiben. Das muss warten. In den nächsten Tagen werde ich das aber bestimmt noch nachholen. Es lohnt sich also, diesen Blog wieder zu besuchen. Vorneweg, sozusagen als kleines Appetithäppchen, ein einziges Bild:
Unsere Bikegruppe auf der kleinen Scheidegg (2'061 m.ü.M), am Fusse der Eiger Nordwand (3'970 m.ü.M.). MürrenErstens hat es während des gestrigen Nachtessens draussen nochmals kräftig geregnet, zweitens sind nach drei Biketouren im Gebirge unsere Beine langsam schwer und drittens wollten wir nicht zu spät nach Hause abfahren. Gründe genug, eine kurze und gemütliche Sonntagstour zu fahren. Gegen 10:00 Uhr haben wir im Hotel ausgecheckt, die Bikes und alles Gepäck im Auto verstaut und sind bereit für die kurze Autofahrt nach Lauterbrunnen. Dort parkieren wir im zentralen Parkhaus, laden die Fahrräder wieder aus und machen uns startklar. Von Lauterbrunnen auf die Station Grutschalp nehmen wir die Gondelbahn. 860 Höhenmeter, 20 Minuten anstehen, 10 Minuten Fahrzeit, 8 Franken. Fair. In Mürren machen wir einen ersten Kaffehalt und geniessen die fantastische Aussicht ins Lauterbrunnental und den auf der gegenüberliegenden Seite hochragenden Schwarzmönch. Ein paar Gleitschirmflieger schweben durchs Tal und zeigen waghalsige Kunststücke, bevor sie weit unten dann sicher landen. Mürren liegt direkt an einem 800 Höhenmeter Felsabhang, das ist wirklich imposant. Von oben wie von unten.
Zum Schluss suchen wir noch ein schönes Gartenrestaurant um ein letztes Mal gemeinsam zu essen und die Berge und die Sonne noch etwas zu geniessen. Das war eine wirklich schöne, lockere Sonntagsrunde und ein gelungener Abschluss unseres Bikeweekends im Berner Oberland. Schön war's! Vielen Dank an Alle. Samstag, 26. Juli 2008FaulhornIm Morgengrauen wache ich auf und höre, wie es draussen regnet. Regen? Gibt's doch gar nicht, das ist nicht geplant! Weil ich es kaum glaube, trete ich an die Balkontüre und schaue schlaftrunken nach Draussen. Der Eiger ist kaum mehr zu sehen, tiefhängende Regenwolken drängen sich an die Bergflanken. Es regnet nicht stark doch es sieht auch nicht so aus, wie wenn es bald aufhört. Ich schaue auf die Uhr. Knapp vor sechs Uhr früh. Schön, ich kann nochmals zwei Stunden schlafen und davon träumen, dass es aufhört. Als dann um acht Uhr der Wecker klingelt, überprüfe ich natürlich als erstes das Wetter und siehe da, es regnet nicht mehr. Die Strassen sind zwar nass, die Wolken noch immer dicht, doch es regnet zumindest nicht mehr. Immerhin, ein erster Fortschritt. Beim Frühstück besprechen wir die Lage und beschliessen, nichts am ursprünglichen Plan, via grosse Scheidegg und First hoch zum Faulhorn zu fahren, zu ändern. Dort entscheiden wir spontan, wie wir weiterfahren. Entweder runter nach Lütschental oder auf dem Bergkamm weiter westwärts bis zur Schynige Platte und da runter nach Wilderswil. Das machen wir abhängig vom Wetter und davon, wie wir uns dann fühlen werden.
Die Tropfen hören wieder auf und wir sind immer noch unnachgiebig
Da hatten wir dann ein Erlebnis der besonderen Art. Als Erster unserer Gruppe nähere ich mich dem Vorgarten des Gasthauses. Ein älterer Bergbauer lehnt gegen das Gartentor und raucht zufrieden seine Pfeiffe. Ich trete auf ihn zu und grüsse freundlich. Er grüsst zurück, nimmt die Pfeiffe aus dem Mund und fragt: "Woher kommt ihr?" Ich: "Wir starteten auf der grossen Scheidegg und fuhren via First und Faulhorn hierhin." Darauf er: "Ihr wisst aber schon, dass hier Bikefahrverbot ist, oder?" Ich: "Ja, wir haben es gesehen, doch an einem verregneten Tag wie heute dachten wir, dass das schon drinliegt." Darauf er: "Das ist hier ein Wander- und Naturschutzgebiet, da haben Biker nichts zu suchen... bla, bla, bla, solche Typen wie Ihr schaden allen Bikern... bla, bla, bla, unverantworlich, egoistisch und respektlos.... bla, bla, bla, ich hole jetzt Papier und Bleistift, notiere mir Eure Namen und Adressen und dann werden ihr gebüsst!" Mittlerweile sind alle Bikefreunde bei mir eingetroffen, merken worum es geht und deshalb wird das Gespräch schnell unübersichtlich und zunehmend gehässigt. Jeder will auch noch etwas sagen und er reagiert immer heftiger.Â
Es ist etwa halb fünf Uhr Nachmittags und Matthias und ich möchten eigentlich noch etwas Singletrails und Downhills fahren. Was tun? Wir entscheiden uns zur Bergbahn First zu fahren um zu fragen, ob sie auch Bikes transportieren. So könnten wir nochmals etwa 1'000 Höhenmeter Trailsurfen. Ja, das tun sie. Kostet 32 Franken pro Person und 10 Franken pro Bike! Hammerpreise! Doch das ist es uns wert. Wir zücken die Brieftaschen, bezahlen und schon sitzen wir in der Gondel hoch zum First. Da waren wir heute ja schon einmal, nur ist es abends um 17:00 Uhr auf 2'100 m.ü.M. schon etwas kühler. Das Thermometer zeigt 13-14° Grad und wir ziehen die Regenjacken nocheinmal an.
Bei einem Bierchen auf der Sonnenterasse des Hotels liessen wir den Tag ausklingen. Ende gut, alles gut. Was für ein Tag: 46 Kilometer, 4:12 Std. Fahrzeit, 1'350 Hm berghoch und fast 3'000 Hm bergrunter! Um es klar zu stellen: Diese Tour soll man nicht fahren! Über weite Strecken ist Bikeverbot und bessere Menschen als wir halten sich daran. Freitag, 25. Juli 2008grosse Scheidegg
Im Gartenrestaurant auf der grossen Scheidegg besprachen wir dann bei Kaffee und Nussgipfel den weiteren Tourverlauf. Peters Hand fühlte sich nicht wirklich gut an, er war eher für eine Strassenrunde und plante deshalb runter nach Meiringen zu fahren, danach dem Brienzersee entlang nach Interlaken und von da wieder via Zweilütschinen hoch nach Grindelwald. Diese Strecke hat durchaus auch ihre Reize und weil die meisten von uns auch noch nie in der Aareschlucht waren, waren wir alle rasch einer Meinung. Wir fahren auch heute gemeinsam und teilen uns nicht in verschiedene Gruppen auf. Höchstens für den Downhill
Abends im Hotel wertete ich dann den Bikecomputer aus. Das war eine wirklich lange Tour mit fast 6 Stunden Fahrzeit, 85 Kilometern und über 1'800 Höhenmetern. Eine Supertour, die fast vollständig dieser Runde entspricht. Hinzu kam nur noch der Abstecher zur Aareschlucht. Eine absolut empfehlenswerte Tour. Donnerstag, 24. Juli 2008kleine Scheidegg
Mittwoch, 23. Juli 2008schönes Wochenende ;-)... ich bin dann mal weg! Gleich kommen mich meine Bikefreunde abholen und dann machen wir uns auf den Weg nach Grindelwald im Berner Oberland. Vier Tage Biken, in einer der monumentalsten Gegenden der Schweiz! Super-Dupper-Spitzenklasse! Ich freue mich wie ein kleines Kind! Noch nie habe ich Eiger, Mönch und Jungfrau von Nahem gesehen. Ich freue mich auf die gewaltige Natur, die lieben Menschen um mich herum und auf wunderbare Biketouren. Alle Vorzeichen stehen gut. Wetter, Bike, Gesundheit-Fitness - alles perfekt. Ich wünsche uns allen natürlich unfallfreie Touren und allen Anderen -real, oder in den Weiten des Internet- ein schönes Wochenende! PS: Das hochtechnisierte Reisen bringt Stress: GPS geladen? Strecken aufgespielt? Akku? Digi-Fotoapparat geladen? Akku? Handy? Akku?Laptop mit Stromkabel? Memorysticks? USB-Kabel? Karten? Hab ich wirklich alles? Dienstag, 22. Juli 2008Titan TraumCRISP Titanium 29er, Singlespeed, rigid Ich sehe mir im Internet wirklich sehr viele Fahrräder -genauer Mountainbikes- an, und ab und zu bleiben einzelne Bilder im Hirn haften und ein paar Tage später suche ich sie dann wieder und schaue sie mir noch einmal an. So ging es mir auch mit dem obigen Rad... das habe ich bestimmt eine halbe Stunde lang betrachtet und hätte mir gerne noch grössere, schärfere Bilder angesehen, wenn es denn welche gäbe... Das ist Bikepornografie! Dieses CRISP Titanbike ist ein Einzelstück. Massgefertigt. Für 29"-Laufräder. Titanstarrgabel. Mit nur einem Gang! Leichteste V-Brake-Bremsen. Die roten Farbtupfer sind perfekt gesetzt. Das Bike ist ein Kunstwerk, eine Skulptur, funktional und minimalsistisch. Daran ist nichts, aber auch gar nichts zu viel. Wäre die Sattelstütze auch noch aus Titan und nicht schwarz... mega-wow! Um alles wieder ins richtige Licht zu rücken: So etwas kommt für mich nicht wirklich in Frage. Ich kann mir die Geschichte mit nur einem Gang nicht wirklich vorstelllen. Berghoch müsste ich immer schieben. Da bin ich zu schwach für. Genauso wenig kann ich mir noch vorstellen, im Gelände völlig ohne Federung zu fahren. Mein KISH ist selbst mit Federgabel bergrunter ziemlich ruppig und ungemütlich. Ohne Federung? Nein oder höchstens auf der Strasse. Genauso denke ich über V-Brakes. Eigentlich möchte ich nur noch Scheibenbremsen fahren. Wenn man das nun alles berücksichtigt, hätte das abgebildete CRISP seine Schönheit und Schlichtheit eingebüsst. Der Zauber wäre weg. Tja, so ist das nunmal. Montag, 21. Juli 2008BildersturmSonntag, 20. Juli 2008sonntäglichNach dem gestrigen Tag war klar, dass ich heute lange ausschlafen würde. Mein Körper und auch mein Geist brauchten diese Regeneration. Herrlich. So wurde es kurz vor Mittag bis wir dann gemütlich "frühstückten". Im Sommer sind klarerweise viele Kühe auf den Alpwiesen unterwegs und die scheissen -so scheints- mit Vorliebe mitten auf den Wanderweg. Man kann da gar nicht immer ausweichen. Auf einer Alp mussten wir sogar die Kühe verscheuchen, damit sie überhaupt aus dem Weg gehen und den Weg freigeben. Deshalb ging es nach der Tour meinem weissen INTENSE ziemlich verschissen.
Samstag, 19. Juli 2008Churfirsten - rund um den WalenseeNachdem ich um 09:00 Uhr Peter abgeholt hatte, trafen wir gegen 09:45 Uhr Remi, Geri, Pino und Jürg auf dem Parkplatz beim Bahnhof Weesen. Nach einer kurzen Begrüssung starteten wir auf unseren Mountainibkes der linken Walenseeseite entlang in Richtung Walenstadt. Es kündigte sich ein superschöner Tag an und die ausgesuchte Route versprach ja auch einiges... Wie erwartet waren die ersten Kilometer vorwiegend flach und auf asphaltierten Radwegen. Ein schönes, lockeres einrollen. Immer wieder sah ich auf die andere Seeseite und versuchte den Wanderweg zu erkennen, auf welchem wir dann zurückfahren werden. Man konnte sich kaum vorstellen, dass das überhaupt gehen würde, denn die Gebirgsformationen der Churfirsten erheben sich fast senkrecht aus dem Walensee. In Walenstadt machten wir dann eine erste Kaffepause um mit etwas Koffein die Muskeln für den kommenden Anstieg aufzuwecken.
Wir waren alle ziemlich froh, als wir an einer bewirtschafteten Alphütte vorbeikamen und wir uns da etwas erholen und frisch stärken konnten. Was für ein herrlicher Tag, was für eine grandiose Biketour! Das sind genau die Tage, wofür man das ganze Jahr trainiert!
Diese Tour ist unglaublich! Unglaublich vor allem deshalb, weil man fast nonstop eine irrsinnige Aussicht geniesst. Man weiss, dass man all die Höhenmeter noch vernichten wird und dass sich solche Erlebnisse im Hirn einbrennen werden und noch lange nachwirken. Eine ideale Vorbereitung für das kommende Bikeweekend in den Berner Alpen. Wer die heutige Tour besteht, ist gebirgstauglich
Das war eine wirklich grossartige Tour und die 1'700 Höhenmeter haben sich -bedingt durch die vielen Schiebe-/Tragepassagen- als deutlich mehr angefühlt. Wir waren alle ziemlich platt und auch der Blick auf die Uhr zeigte auch, dass es eine lange Tour war. Es war bereits 17:30 Uhr. Um 10:00 Uhr sind wir los. Macht brutto 7 1/2 Stunden. Selbst wenn man 2 1/2 Stunden für Pausen abzieht, war es eine 5 Stunden Tour. Nicht schlecht! Den krönenden Abschluss dieses schönen Biketags bildete dann der Grillabend bei Remi und seiner Familie. Das war wirklich super! So konnten wir gemeinsam die vielen unterschiedlichen Eindrücke des Tages nochmals Revue passieren lassen und etwas verarbeiten. Mein Dank gilt allen, die an diesem wunderschönen Tag teilgenommen haben und diesen zu dem gemacht haben, was ich erleben durfte. Danke! Freitag, 18. Juli 2008RoutenplanungMorgen Samstag will ich mit Bikefreunden eine schöne Biketour rund um den Walensee fahren. Peter hatte sich aus einer Bikekarte ein paar rote und schwarze Singletrails rausgesucht, die dicht unterhalb der Churfirstenkette entlang führen. Man kann diese Trails nur von Ost nach West fahren (bergrunter) und deshalb muss man zum Schluss auf der Westseite des Sees, vermutlich alles auf asphaltierten Radwegen zurückfahren. Ich habe dann gestern abend auf gpsies.com die Strecke nachgezeichnet und als Track gespeichert. Die Runde wird fast 50 Kilometer lang und etwa 1'700 Höhenmeter sind zu überwinden. Gleich nach dem Start geht es über 1'000 Höhenmeter hoch... und zum Schluss kommen dann 15 flache Kilometer... Das ist eigentlich unklug. Wir würden besser in Weesen starten und die Tour mit den flachen 15 Kilometer beginnen. So sind wir warm und eingerollt, wenn dann die Steigung des Tages kommt. Ja, so machen wir es. Ich freue mich riesig. Der Wetterbericht ist gut, wir werden eine schöne Gruppe sein und es verspricht eine Supertour zu werden. Am GPS habe ich auch wirklich Freude. Ich bin sicher, dass wir morgen ohne grossen Aufwand den Weg finden werden. Wir folgen ganz einfach der pinkfarbenen Linie im Display. Mittwoch, 16. Juli 2008Sommerabendbiken
Die Abfahrt auf den bekannten Singletrails war heute Spitzenklasse. Ideale, schnelle Verhältnisse, gute Bikes und gute Form - die ideale Kombination um zum Schluss mit einem breiten Grinsen zum Treffpunkt zurück zu rollen. Schön war's. Der Tacho sagt: 42 km., 2:08 Std., 670 Hm.
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Kommentare
Mi, 08.09.2010 10:47
Hallo Beat, ich
hoffe die
energiegeladene Luft
vor dem Gewitter
gibt Dir Kraft,
"Deinen" Weg
einzuschlagen und
die [...]
trailblatzer zu mal wieder: Lägern Hochwacht
Fr, 03.09.2010 20:24
Nicht schöner,hi hi
hi,dafür hast Du ja
ein schönes Bike.
Dirk zu Fotoalbum - Top of Graubünden
So, 29.08.2010 17:31
Hallo Beat,
danke für die
Bilder - ich habe
mir einige geborgt,
die mir noch gefehlt
haben
Wenn ich Deine [...]
Spoony zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 22:22
Ich schliesse mich
da mal an, Beat wo
bist du? Im
Twentyniner Forum
ist der letzte
Beitrag vom 11.08.
(Keschhütte) und
[...]
Riz zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 20:22
Hallo, ist da noch
jemand? Mache mir
langsam Sorgen, weil
die angekündigte
Offline-Woche schon
längst vorbei ist.