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Donnerstag, 31. Mai 2007Bikemonat Mai 2007Ich habe mal wieder die Kilometerstatistik aktualisiert und dazu möchte ich ein paar Anmerkungen machen. 800 Kilometer ist an sich ein sehr guter Monat. Im Apil 807 km und nun im Mai 803 km. Gut so. Im Mai fuhr ich Null Kilometer mit dem Nöll Rennrad. Im April waren es schon lediglich zwei Touren, nun ist es Null, Zero, Nada. Das neue 29er KISH (ab 12. Mai) hat diesen Part übernommen, wobei der Asphaltanteil klarerweise etwas zurück ging. Das Nöll wird es zukünftig schwer haben. Das mit Alternativ-Sport hat sich wohl ziemlich erledigt. In den Wintermonaten spiele ich jeweils squash, die regelmässigen Yoga-Stunden habe ich schon letztes Jahr aufgegeben; dann bleibt Null. Eigentlich schade. Nicht, dass es mich sonderlich stören würde, ich stelle es einfach nur fest. Mit der Kilometerleistung bin ich zufrieden. Gegenüber 2006 liege ich noch etwa 200 Kilometer im Minus, dafür habe ich schon deutlich mehr Höhenmeter gemacht (auch wenn ich 2007 bisher noch nie "richtig in den Bergen" war). Die vier Tage Elsass von nächster Woche werden mir noch gut tun und darauf freue ich mich auch schon jetzt. Ich schätze, dass ich bis Ende Juni auf dem gleichen Kilometerstand bin wie letztes Jahr, dafür bin ich jetzt aber 7, 8 Kilo leichter und das hilft schon. Nun sind schon 5 Monate des Jahres vorüber und der INTENSE-Tacho steht noch immer auf Null... ein paar Bike-KilometerHeute blieb es tagsüber trocken und der angekündigte Regen verspätete sich. Eine gute Gelegenheit um abends noch ein paar Mai-Kilometer zu fahren Ich nahm das 29er KISH für eine hügelige Strassenrunde auf der ich nur einmal einen kurzen Halt einlegte um die Trinkflasche aufzufüllen. Wenn die 29-Zoll Räder einmal rollen, dann will man nicht so schnell wieder anhalten ;-) deshalb kann ich heute auch kein Foto anbieten. Ich hatte den Apparat zwar dabei, doch umsonst. Zum Bike: Der 120mm Vorbau hat die Sitzposition zwar verbessert, das Lenkverhalten hat aus meiner Sicht jedoch gelitten. Das Bike wurde nevöser und unruhiger. Ich überlege nun, ob ich einen um 20mm kürzeren Vorbau wählen soll -um das Lenkverhalten zu verbessern- und mit einer Sattelstütze mit 20 oder 25mm Versatz nach hinten die Sitzposition wieder ausgleiche. Das wäre ein Versuch wert, zumal ich auch so das Gefühl habe, etwas weit vorne zu sitzen. Ich werde das mal mit meinem Händler des Vertrauens bereden Die RS-Reba Gabel funktioniert wirklich gut, auch wenn ich höchstens 70mm Federweg messen kann. Das reicht jedoch meist aus und ich möchte nicht, dass sich durch mehr Federweg die Frontpartie noch mehr anhebt. Ich fahre jetzt schon mit einem umgedrehten Vorbau und mit flachem Lenker. Über den Lenker an sich könnte ich auch noch nachdenken. Derzeit ist ein 12° Grad abgewinkelter und 650mm breiter Lenker montiert. Der ARROW-Lenker ist auch 12° Grad abgewinkelt, aber nur 600mm breit. Das behagt mir besser. Ein etwas weniger stark abgebogener Lenker mit max. 620mm Breite wäre darum vielleicht noch ein Test wert. Am PopLock-Hebel der Reba kriege ich immer mehr Freude. Auf Asphaltsteigungen und vor allem im Wiegetritt ist die Blockierung vom Lenker aus ein echter Nutzen. Die Gabel blockiert zudem nicht vollständig, etwa 2-3cm Restfederweg bleiben. Der Hebelmechanismus ist einfach, gut zu bedienen und funktioniert bisher tadellos. Das will ich auch am INTENSE dranhaben. Zu toppen wäre die Sache nur noch, wenn sich die Gabel auch eingefedert blockieren liesse, so dass man berghoch den Lenker etwas nach unten bringen könnte. Die SRAM X9 Drehgriffschaltung funktioniert bestens, auch wenn ich ab und zu noch mit den Fingern nach Rapidefire-Hebeln suche. Ich muss mich noch etwas dran gewöhnen, doch das kommt schon noch. In Gang 9 schlägt die Kette immer noch irgendwo an, aber das ist ja schon auf der Liste. Die Avid Juicy seven Bremsen funktionieren super und brauchen sehr wenig Kraft um bissig zuzupacken. Das sind echte Anker! Kaum zieht man am Hebel, blockiert schon fast das Hinterrad, was man oft nicht gerade wollte. Die Dosierung ist auf holperligen Downhills darum noch etwas schwierig. Bei Regen und Nässe quitschen, nein kreischen die Bremsen ganz fürchterlich! Wenn dieser Satz Beläge unten ist, werde ich -wie viele andere auch schon- auf Swissstop Beläge umrüsten, die sollen besser und ruhiger sein. Mal sehen. Wie auch immer: Das KISH ist ein Klasse-BIKE und macht richtig viel Spass. Auf Schotterpisten ist es schnell und komfortabel, auf Asphalt sowieso. Doch es fährt sich auch auf Trails und Wanderwegen bisher super. Der Rahmen passt und mit etwas Finetuning an den Anbauteilen wird daraus ein perfektes Bike. Es ist zudem unglaublich schön anzusehen. Ja, das macht richtig Freude! Der Tacho sagt: 45 km., 2:06 Std., 570 Hm. Mittwoch, 30. Mai 2007FrustbikenBeruflich läuft es in letzter Zeit nicht so rund und die Geschichte mit dem falschen INTENSE-Rahmen schlägt mir natürlich auch etwas aufs Gemüth. Ausserdem ist der Wetterbericht für die kommenden Tage eher schwach und heute zeigte sich doch öfters die Sonne; der richtige Abend also um etwas frische Luft zu tanken und die Enttäuschungen rauszuschwitzen.
Dienstag, 29. Mai 2007schrauben
Von wegen Verschleiss: Ich habe kurz im Blog nachgesehen. Am 15 Februar habe ich die Bremse montiert (3 Monate) und bin damit etwa 1'300 Kilometer gefahren. Nun ist ein Satz Beläge unten.
von Beat
in Fahrrad
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Tags für diesen Artikel: Arrow, ersatzteile
Theorie und Praxis
Praktisch hat fast alles gestimmt. Nur die Rahmengrösse ist M und nicht L. Auch mehrfaches nachmessen hat nichts verändert. Der Rahmen ist zu klein. Es ist ein M, wie Mist!Â
Praktisch hat der heute gesehene Rahmen jedoch einen anderen Farbton. Das Farbmuster war falsch. Und es stimmt: Die Farbe schimmert perlweiss, es ist nicht einfach nur weiss (wie nun die Gabel). Mal sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Im besten Fall wurden zwei Rahmen vertauscht und es ist eine Sache von Tagen. Im schlechtesten Fall gibt es gar keinen Rahmen in Grösse L in der Schweiz und es würde wieder Monate brauchen, bis der Richtige da wäre. Montag, 28. Mai 2007Aktualisierung der GigathlonstreckenLetzte Woche hat Thomas die aktualisierten Gigathlon Streckendaten aus dem Internet zusammengestellt. Für mich änderten verschiedene Strecken, in der Summe bleibt es sich jedoch in etwa gleich. Ich habe den Zeitplan für unser Team aktualisiert. Dabei stellte ich auch fest, dass am Mittwoch die Gesamtzeit um eine Stunde verlängert wurde. Da sind wir natürlich dankbar, weil wir da überhaupt keine Reserve drin hatten. Nun sollte es aufgehen. Blau ist Schwimmen, rot Rennradfahren, orange Inline-Scaten, grün Laufen und grau biken.
von Beat
in Allgemein
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Tags für diesen Artikel: gigathlon
bloggen, ein HobbyGestern ist mir aufgefallen, dass ich mittlerweile über 700 Blogeinträge geschrieben habe. Seit dem Start am 16. Dezember 2005 habe ich im Schnitt 1,3 Beiträge pro Tag online gestellt. Mit Fotos editieren und hochladen sind schnell 20 Minuten dafür nötig. Meist surfe ich noch etwas und bearbeite EMails. Ich bin so fast jeden Tag etwa eine Stunde online. Die Bloggerei hat sich also zu einem veritablen Hobby entwickelt. Die Zeit geht zu Lasten des Fernsehens. Oft bin ich online und nebenbei läuft der Fernseher; Fussball eignet sich sehr gut dazu. Bei Toren oder spannenden Szenen kann ich kurz hinsehen und ansonsten höre ich vorwiegend den Ton und surfe hauptsächlich durchs Internet, durchstöbere Foren oder lese andere Blogs. So in etwa sehen viele meiner Abende aus und ich mag das so. Ich werde also noch etwas weitermachen auch wenn ich nicht wirklich weiss, ob bloggen nun mit zwei gg geschrieben wird oder nur mit einem. Sonntag, 27. Mai 2007Pfingstsonntag im SäntisparkWir verabredeten uns heute um 11:00 Uhr mit einer befreundeten Familie im Säntispark um dort die Bäderlandschaft ausgiebig zu nutzen. Wir waren allesamt noch nie da und waren deshalb gespannt, wie es denn sein wird. Der Wetterbericht war ja eher mässig und im Laufe des Tages sollte Regen einsetzen. Genau richtig also um sich einen Relaxtag in einer Bäderlandschaft zu machen. Natürlich bestimmten die Kinder weitestgehend, wann wir welches Bad und welche Rutschbahn benutzten, doch durch deren natürliche Neugierde lernten wir auch wirklich alle Bereiche kennen. Der Eintritt berechtigt zu 4 Stunden Aufenthalt und gegen Ende dieser Zeit nahm die Besucherzahl deutlich zu. Viele kamen im Verlaufe des Nachmittags und wir waren froh, dass wir schon das Meiste gesehen hatten als noch nicht so viele Leute unterwegs waren. Abends waren wir dann noch zu Muscheln und Scampis eingeladen und zur Krönung des Tages gab es zum Dessert ein selbstgemachtes Tiramisu. Es war ein rundum gelungener Tag (mal so ganz ohne Fahrrad ist doch auch ganz schön). Samstag, 26. Mai 2007extended KyburgloopAm Morgen blieb ich wiedereinmal etwas zu lange liegen und deshalb wurde es halb elf Uhr, bis ich dann fertig und auf dem Bike war. Mein Ziel war, eine schöne Tour von mindestens 40 Kilometern zu fahren. Ich wollte nochmals viele Singletrails fahren, bevor dann in den nächsten Tagen der Regen kommt. Der steile Trail von Brütten runter zur BMX-Strecke Winterthur bringt die hintere Bremsscheibe zum glühen und von nun an begleiten mich Schleifgeräusche der hinteren Bremsanlage. Als ich aus dem Wald komme muss ich mich entscheiden ob ich noch den Kyburgloop dranhänge oder schon jetzt auf der Hanggegenseite zurück fahre und dafür noch den Irchel packe. Ich entscheide mich für den Kyburgloop und fahre deshalb in Richtung Golfplatz Rossberg. Berghoch ist das schleifen ätzend. Auch wenn es nicht wirklich bremst hat man stets das Gefühl "es bremst". Ich halte an, krame das Werkzeug hervor und versuche den Bremssattel besser auf die Scheibe auszurichten. Das gelingt mir nur teilweise. Die Geräusche sind zwar weniger, das Schleifen ist aber immer noch da. Das Wetter ist wunderbar, stets um 23-24° Grad warm, leicht bedeckter Himmel. Ich fahre heute eher langsam und geniesse oft die Aussicht. Auch verarbeite ich etwas den kleinen Nervenzusammenbruch, der mich das letzte Mal auf dieser Tour heimgesucht hatte. Heute bestand keine Gefahr In Pfungen schaute ich auf die Uhr und wusste, dass es mit dem Irchel nichts mehr werden wird. Es war schon kurz nach zwei Uhr Mittags und ich sollte schon bald zu Hause sein. Auch gut, etwas müde war ich ja bereits. Ich fuhr flach und locker nach Hause und war rundum zufrieden. Der Tacho sagt: 50 km., 3:20 Std., 1'300 Hm. Freitag, 25. Mai 2007WochenendeIch bin froh, dass die Arbeitswoche vorüber ist und nun drei freie Tage folgen. Der Wetterbericht ist für morgen Vormittag noch richtig gut, danach sollen Wolken aufziehen und Gewitter und Regen bringen. Bis zum Montag soll es bis auf nur noch 12° Grad Höchstwert abkühlen. Seit über einer Woche war es nun stets sonnig und sommerlich warm. Oft über 25° Grad. Es ist wieder trocken und staubig und deshalb braucht es die kommende Veränderung und den Regen. Nur wäre es mir natürlich lieber, wenn es an Büroarbeitstagen regnen würde und an Wochenenden dafür schön und trocken wäre. Ich werde also morgen Vormittag bis Mittag eine Biketour fahren. Weil alle meine Bikefreunde andersweitig beschäftigt sind, werde ich wieder einmal an einem Samstag alleine auf Tour gehen. Heute bin ich mit dem KISH ins Büro gefahren. Seit langer Zeit schaffte ich es wiedereinmal, 3x pro Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Gut so. Bei dem guten Wetter war es jedoch auch sehr einfach. Der Tacho sagt: 32 km., 1:28 Std., 400 Hm. Donnerstag, 24. Mai 2007der INTENSE Rahmen kommt näherHeute kurz vor Feierabend rief mich mein Bikehändler an und teilte mir mit, dass der Spider 29 Rahmen am Schweizer Zoll eingetroffen ist. Wer hier regelmässig mitliest kann sich vorstellen, wie sehr ich mich freue! Seit der Bestellung sind nun über 6 Monate vergangen. Viel zu lange und deshalb kaufte ich in der Zwischenzeit ja noch ein neues Bike. Das Spider wird also auf harte Konkurrenz treffen. Das 26er ARROW Fully mag ich noch immer und das 29er KISH fährt sich auch fantastisch. Da muss das Spider wirklich gut sein, wenn es sich zum Lieblingsbike entwickeln will. Bis der Rahmen beim Händler sein wird vergeht bestimmt eine Woche. Aber es sieht wirklich so aus, als ob ich das Spider mit ins Elsass nehmen könnte. Super! Es gilt nun also sicherzustellen, dass alle Anbauteile bereit sind, dass das Bike dann auch schnell aufgebaut werden kann. Unklar ist mir derzeit noch: Reifen: Wurden die Maxxis Ignitor nun geliefert oder kommen die gleichen Bontrager Jones XR ans Rad wie am KISH? Ein 100mm Vorbau ist vorhanden, es fehlen noch Lenker, Hörnchen und Griffe. Welche Kurbel nun drankommt ist glaube ich auch noch nicht festgelegt. Sonst ist alles da und geklärt. Bin heute mit dem KISH zur Arbeit gefahren. Abends war es locker 27° Grad. Der Tacho sagt: 32 km., 1:25 Std., 400 Hm Mittwoch, 23. Mai 2007KISH 29er - erste EindrückeAm Samstag, 12. Mai, fuhr ich die ersten Twentinyner-Kilometer mit dem neuen KISH Titan Hardtail. In den letzten 11 Tagen bin ich damit an 8 Tagen insgesamt 337 Kilometer gefahren. Darunter eine Strassentour im teils strömenden Regen. Zeit also für eine erste Beurteilung.
Die Geometrie des Bikes ist sehr ausgewogen und vermittelt mir jederzeit ein sicheres Fahrgefühl. Natürlich holpert es mehr als auf einem vollgefederten Bike und dadurch muss ich in den Beinen aktiver fahren und muss öfters aus dem Sattel. Das alles macht aber auch schneller Technisch sind noch zwei Problemchen vorhanden. Erstens: Die Federgabel ist auf 80mm Federweg reduziert. Wenn ich nachmesse, komme ich jedoch höchstens auf 70mm effektiv genutzten Federweg. Die RockShox Reba kann durch den Händler auf 100mm umgebaut werden und das werde ich wohl noch machen lassen. Zweitens streift die Kette auf dem kleinsten Ritzel hinten (Gang 9) irgendwo. Ich konnte nicht eruieren ob am Umwerfer, am Rahmen oder am Schaltwerk doch man vernimmt deutliche Schleifgeräusche. Deshalb schalte ich nur noch bis Gang 8, was aber nicht die Lösung ist. Wenn man ganz pingelig sein wollte, könnte man drittens noch die vordere Bremsleitung etwas kürzen. Zum Unterschied 26er zu 29er Laufräder:
Mir persönlich behagt das 29er Format. Die Bikegrösse harmoniert deutlich besser mit meiner Statur und auch auf Singletrails machen die Räder richtig Spass. Die Spannung auf das INTENSE Spider 29 Fully steigt durch diese Erfahrungen mit dem KISH nun natürlich noch mehr. A propos: Ich habe heute erstmals Bilder von ausgelieferten Grösse L Spider 29 Rahmen im Internet gesehen. Es kann also nicht mehr allzu lange dauern. Dienstag, 22. Mai 2007Sommertour?Ich fuhr heute Morgen mit dem Auto ins Büro und packte das Bike und allen Plunder ein, weil ich mich für den Abend mit einem Arbeitskollegen zum biken verabredet hatte. Er nimmt auch am Gigathlon teil und wird dort ebenfalls die Bikestrecken fahren. Ein guter Trainingspartner also, dachte ich. Als ich am Treffpunkt das Bike aus dem Auto nehme, sehe ich eher zufällig auf dem Display des Bikecomputers: 39° Grad Celsius. Montag, 21. Mai 2007schöner MontagHeute morgen war es schon ziemlich warm und ich konnte in kurzen Hosen ins Büro radeln. Während des Tages fragte ich über Internet meine private Mailbox ab und sah eine ricardo-Mitteilung, wonach ich ein paar Klickpedale erfolgreich ersteigert hatte. Der Verkäufer wohnt in der nahen Umgebung und ich entscheide mich spontan, auf dem Heimweg auf gut Glück da vorbei zu fahren. Ist der Verkäufer zuhause, so können wir gleich Ware gegen Geld tauschen und wenn nicht, können wir die Sache immer noch per Post abwickeln. Abends war es dann sonnig und über 25° Grad warm. Herrliches Bikewetter. Auf dem Nachhauseweg traf ich auf unseren Gigathlon-Läufer Valentin, der seine 15 Kilometer Lauftraining absolvierte. Er sieht fit und gut trainiert aus. Das kommt gut. Ich hatte Glück und der Verkäufer der Pedale war wirklich zu Hause. Die Teile sind zwar verkratzt, drehen jedoch samtweich und werden bestimt noch lange halten. Das sind gut investierte 70 Franken (Neupreis über 150 Fr.). Von da weg führte mein Heimweg direkt an Start der Referenzsteigung vorbei und da wollte ich nochmals testen, was heute so drinliegt. Ich machte meinen obligaten Halt. Der Tacho stand bei 20 km. Plus 17 am Morgen, macht  37. Rucksack etwa 4 Kilo. Ich startete bewusst schnell, weil ich beim letzten Mal vermutlich gleich zu Beginn die fehlenden 10 Sekunden zur Bestzeit verloren hatte. Die Idee war gut, der Nachteil dabei ist, dass der Puls gleich in den ersten Minuten extrem hochgeht und ich mir in diesen 10 Minuten keine Erholungsphase leisten kann. Ich muss 10 Minuten lang soviel geben, wie möglich ist. Heute fuhr ich ohne Pulsmesser, doch die 170er Grenze überschritt ich vermutlich schon vor Mitte der Steigung. Ich stelle fest, dass die Sitzposition jetzt gut uphill-tauglich ist. Der längere Vorbau und die Hörnchen zeigen die gewünschte Wirkung. Ich schalte hoch und gehe aus dem Sattel, doch Wiegetritt im roten Bereich ist nicht wirklich gut... also wieder runterschalten, hinsetzen und weitertreten. Der Schweiss tropft bei jedem Tritt vom Kopf. Ich leide und die Steigung wird zwar etwas flacher, doch die letzten 2-300 Meter sind auch heute superhart. Dann überholt noch ein stinkiges Auto. Heute keuche und japse ich in Richtung Ziel und kriege doch zu wenig Sauerstoff ins System. Dranbleiben, durchhalten! Noch 100 Meter! Und durch. Ich mache eine Vollbremsung und stoppe den Computer. Dann muss ich absteigen und durchatmen. Mir ist schwindlig. Und? die Zeit? 9 Minuten 10 Sekunden. Neuer Rekord! 15 Sekunden schneller. Super! Wer weiss, vielleicht schaffe ich die Steigung vor den Gigathlon noch unter 9 Minuten. Wobei, heute bin ich wirklich immer voll am Limit gefahren. Noch schneller wird schwer werden. Sonntag, 20. Mai 2007SonntagsausflugLange waren wir unschlüssig, was wir heute tun wollen und zum Schluss entschieden wir uns, beide Fahrräder ins Auto zu laden und damit an den Greifensee zu fahren. Dort wollten wir dann eine Runde um den See drehen und irgendwo unterwegs anhalten und den schönen Mittag etwas geniessen. Die Strecke war gut bevölkert; wie an einem Tag wie heute ja auch nicht anders zu erwarten war. Füssgänger, Inlinescater und jede Menge Radfahrer waren unterwegs. Bei der Badi Egg machten wir dann Halt und stärkten uns. Es liegt ein Hauch Ferien in der Luft. Es ist schön und warm. Die Menschen sind gut gelaunt. Herrlich. Als wir wieder zurück beim Auto sind, hat Karin eine gesunde Farbe im Gesicht. ;-) . Die 20 Kilometer haben sie angestrengt, doch sie hat sie gut gemeistert. Es war die längste Radtour, die wir bisher miteinander gemacht haben. Es war aussergewöhnlich und ich habe diese Fahrt sehr genossen. Für mich war es wie spazieren gehen. Ich wünsche mir natürlich, dass auch Karin positive Eindrücke mitnehmen konnte und wir etwas ähnliches wieder einmal machen. Abends sind wir lange auf dem Gartensitzplatz gesessen, haben zuerst etwas Karten gespielt (Mist, habe im Canasta schon wieder verloren...), dann gekocht und anschliessend draussen gegessen. Ein Tag, schon fast wie im Sommer. Der Tacho sagt: 20km., 1:03 Std., 60 Hm.
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Kommentare
Mi, 08.09.2010 10:47
Hallo Beat, ich
hoffe die
energiegeladene Luft
vor dem Gewitter
gibt Dir Kraft,
"Deinen" Weg
einzuschlagen und
die [...]
trailblatzer zu mal wieder: Lägern Hochwacht
Fr, 03.09.2010 20:24
Nicht schöner,hi hi
hi,dafür hast Du ja
ein schönes Bike.
Dirk zu Fotoalbum - Top of Graubünden
So, 29.08.2010 17:31
Hallo Beat,
danke für die
Bilder - ich habe
mir einige geborgt,
die mir noch gefehlt
haben
Wenn ich Deine [...]
Spoony zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 22:22
Ich schliesse mich
da mal an, Beat wo
bist du? Im
Twentyniner Forum
ist der letzte
Beitrag vom 11.08.
(Keschhütte) und
[...]
Riz zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 20:22
Hallo, ist da noch
jemand? Mache mir
langsam Sorgen, weil
die angekündigte
Offline-Woche schon
längst vorbei ist.