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Samstag, 11. Februar 2012Eiszeit (2)Ich weiss nicht genau wie lange es nun schon andauert, doch seit einiger Zeit sind hier die Aussentemperaturen nicht mehr in den positiven Bereich gekommen. Nach und nach werden kleinere Seen in der Umgebung zum Eislaufen freigegeben. Das hat bestimmt auch seinen Reiz, doch für mich (und wohl die meisten Radfahrer) ist es eher... suboptimal. Irgendwie büsse ich nun auch etwas für meinen Entscheid Ende August ein Motorrad, statt ein Auto gekauft zu haben. Bei Minustemperaturen schränkt sich so mein Aktionsradius doch sehr ein. Dabei schreckt mich die Kälte noch nicht mal so arg, es ist mehr die Angst vor einem Sturz. Vereiste und schneebedeckte Strassen sind für Motorradfahrer einfach ziemlich gefährlich. So bin ich also viel zu Hause und nutze die Zeit um mich für den Frühling vorzubereiten. Ich mache mich schlau bezüglich der Geschichte von Zürich, der Sehenswürdigkeiten und den berühmten Zürcher Persönlichkeiten. Wenn ich mit den Velotaxibetrieb starten möchte, sollte ich den Touristen ja auch ein paar Hintergrundinformationen bieten können. Alles in allem muss ich etwas aufpassen, nicht in Lethargie zu verfallen und die positive Grundhaltung zu behalten. Dass der Februar in unserer Gegend die kälteste Jahreszeit ist, ist an sich normal und für einen "echten" Winter ja auch ganz schön. Dran bleiben. Freitag, 10. Februar 2012Eiszeit (1)Seit fast einem Monat bemühe ich mich nun um eine Betriebsbewilligung für mein Velotaxi. Leider wird das Ganze zunehmend zu einer Beamtenposse. Erst will sich niemand zuständig fühlen, dann werden die Zuständigkeiten zwischen Polizei und Strassenverkehrsamt hin und her geschoben und natürlich kann (oder will) einem niemand genau erläutern, wie man vorzugehen hat. Von klaren Prozessen oder irgendwelchen Terminen ganz zu schweigen. Dabei erlebte ich schon fast alle Beamtenklassiker:
Ich muss mittlerweile echt aufpassen, dass ich freundlich und korrekt bleibe und nicht die Beherrschung verliere. Soviel ist mittlerweile klar: Es dürfte leichter sein, in Zürich ein Bordell zu eröffnen, als mit einer Fahrradrikscha ein paar Touristen durch die Stadt zu fahren... Richtig ärgern kann ich mich immer wieder über die Aussage: "Mit ein paar Monaten Durchlaufzeit müssen Sie schon rechnen". Man könnte echt meinen, ich wolle ein Atomkraftwerk bauen... Irgendwie ärgere ich mich mittlerweile auch etwas über mich, denn eigentlich hätte ich diese Beamten ja gar nicht aus ihrem Winterschlaf wecken, sondern einfach mit meiner Idee starten sollen. So wie es mittlerweile aussieht, hätten sie ja kaum gewusst, was es an meinem Velotaxi auszusetzen gäbe. Ich werde das Spiel -wohl oder übel- noch etwas mitspielen müssen. Sollte sich diese Eiszeit jedoch noch etwas hinziehen, muss ich wohl andere Wege suchen. Entweder schreibe ich dann den entsprechenden Stadtrat an oder ich wende mich an den "Beobachter"... Eiszeit... Sonntag, 5. Februar 2012mein neues Arbeitsgerät
Dieses Wochenende waren wir in München um meine Velo-Rikscha abzuholen. Natürlich absolvierten wir auch eine Testfahrt, die jedoch angesichts der Temperatur von -12° Grad nicht sehr ausgedehnt war. Klar ist, dass sich ein Drei-Spur-Fahrrad ganz anders verhält als ein normales Ein-Spur-Fahrrad und dass über 250 Kilo Gesamtgewicht doch ziemlich in die Beine gehen. Alles in allem war ich dann aber doch davon überzeugt, dass man ein solches Vehikel auch in Zürich bewegen kann. Wirklich positiv überrascht hat mich der Sitz- und Fahrkomfort für die Gäste. Die Sitzbank ist bequem, der Aufbau ist mit Gummiblöcken gepuffert und die dicken Reifen bieten zusätzliche Dämpfung. Somit holpert es auch über Kopfsteinpflaster nur sehr wenig. Ja, für die Fahrgäste ist es wirklich angenehm, was ja die Hauptsache ist.
Dienstag, 24. Januar 2012Ich brauche einen GaragenparkplatzFür mein Velotaxi brauche ich ab dem 01.03., besser noch ab Mitte Februar, einen sicheren Garagenparkplatz im Stadtzentrum von Zürich. Meinen zukünftigen Arbeitstag stelle ich mir wie folgt vor. Ich fahre morgens mit dem Motorrad zur Garage in der Stadt, parkiere da den Töff und nehme das abgestellte Velotaxi. Nach Arbeitsschluss wechsle ich wieder die Fahrzeuge und fahre mit dem Töff nach Hause. Der Parkplatz ist also immer besetzt. Entweder steht dort das Velotaxi oder das Motorrad. Auf der Parkfläche will ich eine abschliessbare Box aufstellen, in der ich ein paar Werkzeuge und Ersatzteile lagern kann. Austauschbare Verkleidungsteile für die Rikscha und ein paar Ersatzkleider für mich sollte ich da auch lagern können. Ideal wäre eine Doppelgarage, doch das dürfte unrealistisch sein. Ein einzelnes Parkfeld in einer Tiefgarage würde zu Beginn auch reichen. Oder ein kleiner, ebenerdiger Lagerraum mit breitem Zugang wäre auch eine Möglichkeit. Mehr als 250 Franken pro Monat will ich eigentlich nicht ausgeben. Da muss ich sehen, was machbar ist. Falls mir diesbezüglich jemand einen Tipp geben kann, wäre ich sehr dankbar. Ich suche in der Zwischenzeit mal die online-Angebote ab... Montag, 23. Januar 2012Die Qual der Wahl
Bezüglich Fahrzeug gibt es zwei wirklich brauchbare Varianten: 1. Rikscha-Mobil von RIKSCHA-MOBIL GmbH & Co. KG, München, Deutschland Das ist eine klassische Rikscha. Oben im Bild. Der Fahrer sitzt vorne, die Gäste auf einer Bank hinten. 2. Taxi-Rad Rikscha von Christiania-Bikes Kopenhagen, Dänemark Das ist eine sogenannte Cyclo-Rikscha. Hier sitzen die Gäste vorne und der Fahrer hinten.Beides ist machbar, beides hat Vor- und Nachteile. Eigentlich war mir von Beginn weg die Idee der Cyclo-Rikscha sympathischer. Die Gäste sitzen vorne und geniessen freie Aussicht. Ich dachte, das ist nur schwer zu toppen. Leider konnte ich in ganz Europa nur zwei Anbieter ausfindig machen, die wirklich in vernünftiger Frist ein solches Rad hergestellt und verkauft hätten. Davon gab es nur das Christiania-Taxi-Bike mit Dach, doch bei Regen funktioniert das bestimmt viel schlechter als bei einer klassischen Rikscha. Wirklich gestört hat mich die geringe Sitzbreite von nur etwas über 60 Zentimeter. Zwei Personen müssen sich da reinquetschen und über 150 Kilo dürfen diese auch nicht wiegen. Das ist zu knapp. Das Rikscha-Mobil trägt bis zu 200 Kilo Passagierlast auf einer 90 Zentimeter breiten Sitzbank. Ob ich das noch zu treten vermag, bleibe mal dahingestellt. Zudem empfinden es manche Fahrgäste als unangenehm, wenn vor ihnen nichts mehr ist und Sie im Strassenverkehr an einer Ampel zum Beispiel direkt hinter ein Auto gefahren werden. Front-Lader seien zudem eher schwieriger zu fahren und benötigen mehr Platz um zu wenden. Hinzu kommt, dass eine klassische Rikscha viel bessere Werbemöglichkeiten bietet, als ein Front-Lader Dreirad. Durch die Konstruktion der normalen Rikscha ergeben sich gross nutzbare Werbeflächen, welche gut bedruckt werden können und so für gute Einnahmen sorgen können.Aus diesen Gründen habe ich mich nun für ein Rikscha-Mobil aus Deutschland entschieden. PS: Die Seite www.bbbeat.ch hat Fortschritte gemacht. Sonntag, 22. Januar 2012schwierige FreiheitMein Berufsberater sagte während der Standortbestimmung einmal: "Sie verfügen über viele und grosse Freiheiten! So etwas gibt es heute, und in diesem Alter, nur noch ganz selten. Sind Sie sich dessen bewusst!" Freiheit macht aber auch Angst, denn Freiheit bedeutet, auf das Unbekannte zugehen. Unsicheren Boden zu betreten. Wir alle sagen zwar, dass wir frei und glücklich sein wollen, doch wenn es darauf ankommt, dann entscheiden wir uns meist doch für die Unfreiheit, für das Bekannte und Bequeme. Lieber fühlen wir uns unfrei aber sicher, als unsicher. Lieber wissen wir was wir haben, als was oder wer wir sind. Denn irgendwie haben wir Angst, dass von uns am Schluss nicht mehr übrig bleiben wird, als ein warmer Furz. Und wenn wir schon bei Fürzen sind. Sind wir ehrlich: Es furzt sich halt schon angenehmer und stilvoller in Satinbettwäsche, als in eine kratzige Wolldecke... Seit Mai 2011 bin ich beruflich befreit, doch so langsam neigt sich mein Geldvorrat dem Ende entgegen und mein "dolce vita" wird ein Ende finden. Um auch zukünftig weiter in die Satinbettwäsche furzen zu können, muss ich demnächst wieder Einkommen generieren. Ab 4'000 Franken pro Monat sollten es schon sein. Das ist meine finanzielle Anforderung an meinen neuen Job. Das sollte möglich sein, denn im Grundsatz bin ich davon überzeugt, dass in Zürich ein emissionsfreies Velotaxi Erfolg haben kann. Wenn so etwas in New York, in London, Berlin und München funktioniert, warum sollte es in Zürich nicht auch funktionieren? Zürich ist schön gelegen, ist eine reiche Stadt, die von vielen gut betuchten Touristen besucht wird. Der gelebte Wohlstand, der saubere Zürichsee, die frische Luft, die schöne Stadt und die nahen Berge, dies alles bietet viel Potential. Die ganz grosse Unsicherheit besteht einfach darin, dass ich nicht weiss, wie realistisch es überhaupt ist, in Zürich ein Fahrrad mit über 300 Kilo Last zu bewegen. Zürich ist nicht flach! Es werden wohl rasch Steigungen folgen, die einfach nicht machbar sind. Das Velotaxi muss zudem per se etwas schneller vorwärtskommen als normale Fussgänger, sonst hat es keine wirkliche Berechtigung. Ob das so funktioniert, muss ich herausfinden. Anders geht es nicht. Und da ist es wieder... dieses mulmige Gefühl... Unsicherheit... Freiheit. Was mir wirklich hilft ist die Feststellung, dass ich mit der Velo-Rikscha-Geschichte auf ein Thema gestossen bin, welches mich zunehmend fasziniert und motiviert. Es wird zu einer Herzensangelegenheit und das ist gut so. Es hilft mir Entscheidungen zu treffen. So entwickelt sich meine "Freiheit von" nun langsam zu einer "Freiheit zu". Ich entwickle mich vorwärts und werde aktiv. Samstag, 21. Januar 2012Das Kind sucht einen Namen
Leider klingt das "Butler" für uns Deutschsprachige etwas nach Bettler. Das ist nicht schön... Ansonsten trifft es viele Anforderungen. Die Webseite www.bbbeat.ch -als Abkürzung für "Bike Butler Beat"- halte ich bereits, der Ausdruck ist für internationale Touristen eher verständlich, als alles was mit "...Velo..." zu tun hat. Mein bisheriger Arbeitstitel ist einfach "Velotaxi". Die Domaine www.velotaxi.ch ist aber bereits vergeben. Bisher hatte ich folgende Ideen:
Persönlich hätte ich gerne das Wort Velo verwendet, weil es eine klare Bezeichnung für ein rein muskelbetriebenes Fahrrad ist. Deutsch und Französisch ist es verständlich. Ich respektiere jedoch den Einwand, dass englische, amerikanische und alle asiatischen Touristen eher englisch sprechen, als Deutsch oder Französisch. Da versteht man eher "Bike" (obwohl das auch für Motorräder steht) oder "Bicycle" ... oder Rikscha? Vielleicht gibt es ja Meinungen, Gedanken und Ideen dazu. Das würde mich freuen.
Meine Idee war sowieso, dass ich eher elegant als sportlich auftreten will. Es soll um das Fahrvergnügen gehen und nicht um die sportliche Leistung. Wenn ich Kunden also auf der emotionalen Ebene ansprechen will, sollte mein Gefährt, und auch ich selbst, einladend und positiv wirken. Dieses Shirt löste schon oft solche kleinen, positiven Moment aus. Das möchte ich nutzen. Freitag, 20. Januar 2012auftauchenEs wird mal Zeit, dass hier wieder etwas Leben in die Bude kommt! Über drei Wochen gab es keinen Blogbeitrag, obwohl das Leben doch so prall gefüllt war. Mit einer Fondue-Bike-Tour oder der Silvesterfeier in Zürich, oder dem gediegenen Jahresanfang, dann eine Erkältung, und, und, und. Und natürlich bin ich auch in mich gegangen... Und nun tauche ich wieder auf und gebäre eine kleine Maus. Die Gespräche zur Standortbestimmung und Laufbahnberatung haben gezeigt, dass es Zeit für einen Neuanfang ist. Für die technokratische Arbeitswelt der coolen Jobs und geilen Einkommen bin ich ausgeschieden. Das könnte ich vielleicht noch, doch ich will es nicht mehr. Während der 2-jährigen Vitaltrainerausbildung musste ich zudem feststellen, dass mir das Helfer-Gen wohl doch irgendwie fehlt und dass es mich nicht wirklich zu sozialen Berufen hinzieht. Soviel zum Thema Standortbestimmung. Jeder Laufbahnberater empfielt dann, über eigene Fähigkeiten, Stärken und Neigungen nachzudenken und den wirklichen und ganz eigenen Freuden des Lebens auf den Grund zu gehen. Daraus schöpfe man die Kraft, sich für "das Richtige" zu entscheiden. Eh bien... Ich fahre gerne Velo und ich mag die Stadt Zürich. Ich bin im Geiste ein einfacher Unternehmer, kein grosser Manager, doch auch nicht ein Angestellter. Ich will mehr frische Luft und würde auch gerne draussen arbeiten. Mir stinken Autos, ich stehe auf alternative Energie, auf green Power und bin da ganz der Velofreak. Nichts wird effizienter bewegt als mit einem normalen Fahrrad! Und so kam ich auf die Idee, eine Velo-Rikscha für Touristen und Einheimische in Zürich anzubieten. Das ist sie nun, die kleine Maus. Ein ganz kleines, lokales Gewerbe, das vor allem durch mich selbst bestimmt wird. Solange ich fahre, solange funktioniert es! Ganz einfach. Auf meiner zweiten Domaine, auf www.bbbeat.ch, versuchte ich dann einen ersten Wurf für einen Internetauftritt. Der Ausdruck "aFahrt" ist noch ein Arbeitstitel, das überzeugt mich noch nicht wirklich, doch die Ideen zu aFahrt und die Verfügbarkeit der Domaine finde ich reizvoll. Das war es vorerst einmal. Sonntag, 25. Dezember 2011schöne Weihnachten
Dieses Jahr ist zu Weihnachten das Wetter in der Schweiz wirklich TOP! Hier im Flachland ist es zwar grün, doch schon ab 1'000 Metern über Meer liegt Schnee, so dass Wintersportler auch zum Genuss kommen. Sonntag, 18. Dezember 2011erster Schnee im Flachland
Heute Morgen fiel nun auch hier der erste Schnee. Nachdem es letzte Woche vor allem regnete, wurde es zum Wochenende hin kühler und so gab es nun ganz wenig Schnee. Vermutlich bleibt dieser hier auf etwa 450 Metern über Meer auch nicht lange liegen, denn für die nächsten Tage sind bereits wieder Temperaturen über Null Grad angesagt. Weisse Weihnachten dürften hier in diesem Jahr kaum drinliegen, doch lassen wir uns überraschen. Wie schon gestern unternahm ich nachmittags einen Spaziergang in Wanderschuhen. Für Velofahren war mir das Wetter zu schlecht, dennoch wollte ich zumindest einmal am Tag aus der warmen Stube und die Nase in den Wind halten. Und heute roch es auch wirklich nach Schnee. Wer es kennt, weiss genau, was ich meine. Samstag, 17. Dezember 2011jetzt kommt der WinterDer November war hier wettermässig ja sensationell schön und überdurchschnittlich warm. Da war das Motorrad als Transportmittel immer noch richtig gut. Bei Kälte muss ich mich zwar dick einpacken, doch so lange es nicht regnet, ist eigentlich alles o.k. Soweit so gut, doch ein Winter in unserer Gegend heisst halt meist etwa drei Monate Regen, Kälte, Schnee und Eis. Ja, Dezember, Januar und Februar dürften hier die garstigsten Monate sein. Ende Januar ist es oft am kältesten... nicht wirklich Töff-Wetter... In den letzten zwei Wochen bin ich unterwegs mit dem Motorrad zwei, drei Mal heftig verregnet worden. An sich wäre das ja nicht so schlimm, denn man kann sich entsprechend kleiden, doch meist kann man am Zielort nicht so einfach die tropfenden Regenklamotten ausziehen und zum trocknen irgendwo aufhängen. Das ist ein echter Systemnachteil des Motorrads. (Genauso, wie die sehr beschränkte Gepäckmitnahmemöglichkeit.) Ich will mir aber möglichst kein Auto mehr anschaffen. Ganz bestimmt so lange nicht, wie ich noch arbeits- und einkommenslos bin. Ich werde mich mal bezüglich Mobility-System informieren, damit ich zumindest bei Schnee nicht auf den Töff steigen muss. Das wäre vermutlich dann doch zu gefährlich. Mal sehen. Der Winter beginnt nun und irgendwie werde ich mich wohl organisieren...Freitag, 16. Dezember 2011sechs Jahre beats blog
Schon wieder ist ein Blogjahr vorüber. Mittlerweile sind hier sechs Jahre meines Velo-Lebens dokumentiert und ich bin damit -zumindest teilweise- zu einem dieser gläsernen Menschen geworden, die völlig unvorsichtig ihr Leben im Internet ausbreiten... Da freuen sich alle Datensammler (und Bösewichte(?))... Bisher hat mir diese Internetpräsenz im realen Leben nicht geschadet. Mir wurde noch kein Fahrrad aus der Garage geklaut und in den Ferien wurde hier auch noch nie eingebrochen. Zum Glück! Es wäre ja so einfach... HEY! Ich will hier niemanden auf dumme Ideen bringen, ich will damit nur aufzeigen, dass ich mir auch der Gefahren dieses Weblogs durchaus bewusst bin. Meine Erfahrungen aus den letzten sechs Blogjahren sind glücklicherweise durchwegs positiv! Wirklich wahrgenommen wird dieser Blog ja vorwiegend von mir nahestehenden Menschen, von Freunden und Bekannten. Für Aussenstehende, die im realen Leben keine Berührungspunkte mit mir haben, dürfte doch recht vieles eher belanglos und langweilig rüberkommen. Vieles dreht sich ja auch im Kreis und kommt so, oder in ähnlicher Form, jährlich wieder vor. Genau, wie dieser Bloggeburtstag. Tja, vieles in meinem Leben ist halt wenig spektakulär, im Sinne allgemein vorherrschender Wertvorstellungen, was mir aber ziemlich wurst ist. Mittlerweile steckt ziemlich viel Arbeit in diesem Projekt. Über 1'800 Beiträge müssen auch erst einmal geschrieben werden. Das macht im Schnitt fünf Blogeinträge pro Woche, was immer zwei bis drei Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Das hat sich zwar in den letzten Jahren stets etwas reduziert, ist aber immer noch ein veritables Hobby. Würde ich zum Beispiel zwei bis drei Stunden pro Woche Klavier spielen, könnte ich nach sechs Jahren wohl auch "Ballade pour Adeline" spielen... Es scheint mir also nach wie vor Spass zu machen. Wie immer schreibe ich hier nun noch, dass ich nicht genau weiss, wie es mit dem Blog weitergehen wird, doch es geht immer irgendwie weiter, wie alles im Leben. Die Zeit wickelt sich von selbst ab, dafür brauche ich nichts zu tun. Also: Auf ein Neues! Mittwoch, 14. Dezember 2011Fotogalerie überarbeitet![]() Schon lange dachte ich daran, dass ich das Ferien-Fotoalbum noch vervollständigen sollte und auch andere Fotoalben nicht mehr wirklich aktuell sind. Der heutige, verregnete Tag bot sich nun förmlich an, diese Themen endlich anzupacken. Zuerst brauchte ich ein paar Stunden um die fehlenden Kommentare zu den Bildern der Italien-Sommerreise nachzutragen. Dieses Fotoalbum ist mit 980 Fotos riesig und braucht deshalb ziemlich lange, bis es geladen ist, danach kann man es aber flott durchsehen. Danach aktualisierte ich die Serie "Standardfoto beim irchelturm" und erstellte endlich ein Fotoalbum für das im letzten Jahr gekaufte Santa Cruz Tallboy Mountainbike. Das heisst aber auch, dass ich das Album über das Intense Spider29 Bike abschliessen kann. Dieses Bike verkaufte ich ja in diesem Frühjahr. Danach erstellte ich noch ein ganz neues Album, welches den Neubau des Gartenhauses dokumentiert. Nun sind die Fotogalerien wieder up to date. Viel Spass beim Betrachten der Bilder! Freitag, 9. Dezember 2011gute Aussicht
Glücklicherweise war es heute morgen draussen trocken und so konnte ich den milden Dezembertag an der frischen Luft verbringen. Ich wollte zwei, drei Besorgungen machen und die konnte ich gut mit dem Fahrrad erledigen.
Donnerstag, 1. Dezember 2011ein schöner Tag
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Kommentare
Mo, 13.02.2012 12:18
Ich würde vorerst das
Geld für deine Werbung
Sparen ...Diese Kälte
benutzen
um die Rivella in
Rothrist ein [...]
Niki zu mein neues Arbeitsgerät
Mo, 06.02.2012 13:31
Das Teil sieht auf jeden
Fall aus, als wäre es
von einem guten
Handwerker gemacht. So
wie Du es beschreibst,
würde ich [...]
Spoony zu Das Kind sucht einen Namen
Sa, 28.01.2012 23:57
Beat, das sind ja
wirklich spannende
Neuigkeiten. Mutig ist
das schon, aber ich
könnte mir diesen
Service die [...]
simon zu Ich brauche einen Garagenparkplatz
Fr, 27.01.2012 23:13
hallo beat
das toent ja interessant
mit dem velotaxi. lass
mich wissen wenn du das
werbekonzept zusammen
hast. das [...]
beat zu auftauchen
Mo, 23.01.2012 00:39
Hoi Brigitte
Danke. Ich freue mich
schon auf eine Fahrt mir
Dir! Ab März 2012 soll's
wärmer und schöner
werden... [...]