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Donnerstag, 2. September 2010mal wieder: Lägern Hochwacht
Ich bin heute zeitig aufgestanden, denn ich wollte einen grossen Teil des Tages für eine Bikerunde nutzen. Abends stand noch ein geschäftlicher Termin auf dem Programm und dazwischen sollte ich mal noch Lebensmittel einkaufen. Keine Zeit also um bis nach neun Uhr liegen zu bleiben... Nach einem ausgedehnten Zeitungs-Frühstück zog ich mich um und machte mich abfahrfertig, um 09:17 Ur startete ich die Aufzeichnung am GPS. Es war noch ziemlich kühl und deshalb fuhr ich mit Knielingen und einer leichten Jacke, was durchaus angebracht war. Wie schon öfters dieses Jahr entschied ich mich für die Rheinufer-Wanderwege. Moment, ich suche kurz. Ja. Hier! Am 25. Mai bin ich praktisch die gleiche Tour gefahren. Eine eher lange, denn schwere Bikerunde, die aber vieles zu bieten hat. Vor allem bietet sie an einem unbedeutenden Donnerstagmorgen durchaus auch Ruhe und Einsamkeit.
Ich nahm es gemütlich und gönnte mir auf dem Heimweg noch eine Kaffepause mit Kuchen. Wiedereinmal bei der Imbisbude am Pistenende bei Oberglatt. Alles war war wie gewohnt. Meine Welt ist noch gleich wie vor den Ferien. Schön, das mag ich. Das GPS sagt: 65 km., 3:45 Std., 1'220 Hm Dienstag, 31. August 2010Feierabendrunde
Den zweitletzten Tag der Top of Graubünden Tour überstand meine SONY DSC-T10 Digitalkamera leider nicht ohne Schaden. Im heftigen Gewitterregen ist wohl Wasser eingedrungen und das Resultat ist, dass der Bildschirm dunkel bleibt und nicht mehr funktioniert. Ich kann zwar noch fotografieren und die Bilder am Computer bearbeiten, doch ich sehe nicht mehr, was ich fotografiere. In den Italien Ferien habe ich mir nun eine neue Digicam gekauft. Es ist eine SONY DSC-WX1. Ich wollte ein etwas grösseres Objektiv und eine verbesserte Serienbild-Funktion. Ich hatte bisher immer SONY-Digicams und bin damit auch zufrieden, deshalb wieder SONY.
Die Bikerunde habe ich in vollen Zügen genossen. Das Wetter war kühl aber trocken, der Boden stellenweise nass und rutschig. Ich bin mit dem Intense gefahren, weil ich da Schutzbleche anbringen kann, was nach dem Regen der letzten Tage wohl keine schlechte Idee war. Nur: Hätte man diese auch richtig befestigen sollen... Beim Irchelturm merkte ich nämlich, dass ich irgendwo das vordere Schutzblech verloren hatte. Der Konus im Schaftrohr war zuwenig verklemmt, denn diesen Befestigungszapfen habe ich auch gleich verloren. Blöd. Ich werde in den nächsten Tagen die Strecke wohl nochmals abfahren und die Augen offen halten. Ich denke die Chance ist nicht schlecht, dass ich das Schutzblech wieder finde. Mal sehen. Körperlich fühlte ich mich ausgesprochen fit und ausgeruht. Ich bin oft Wiegetritt gefahren und hatte stets das Gefühl, noch Reserven zu haben. Ja, das fühlte sich gut an. Das GPS sagt: 35 km., 2:05 Std., 810 Hm.
von Beat
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Tags für diesen Artikel: Feierabendtour, Intense
Sonntag, 29. August 2010Fotoalbum - Top of Graubünden
Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit ich von der Top of Graubünden Biketour nach Hause gekommen bin. Weil ich ja in Italien war hatte ich keine Zeit um meine Fotos etwas zu sortieren doch als ich in der Post die Foto-CD von Peter entdeckte, war mir klar, dass ich bald an den PC sitzen wollte um mir die Bilder anzusehen. ICH BIN BEGEISTERT! Was für sensationelle Bilder! Was für eine Traum-Umgebung! Es hat mich ein paar Stunden gekostet, doch ich habe nun fast 130 Bilder in einem Fotoalbum online gestellt. Seht selbst. wieder onlineEs gab da ein paar Probleme mit meinem Blog. Mein Hosting-Provider wechselte die Hardwareplattform und so wurde mein Blog, respektive der benötigte Speicher, umgezogen. Das hat dann nicht so richtig funktioniert. Ich war in den Bikeferien. Nach meiner Rückkehr stellte ich ziemlich schockiert fest, das der Blog weg war und nur noch eine leere, weisse Seite angezeigt wurde. Schockiert war ich deshalb, weil ich natürlich noch nie einen Backup gemacht habe... wozu denn auch? Ich hatte keine Nerven für diesen PC-Scheiss und schrieb dem Hostinganbieter ein Mail mit der Fehlermeldung, die ich eruieren könnte. Ehrlich gesagt hatte ich jedoch nicht viel Hoffung dass mir da wirklich geholfen wird und ich dachte eigentlich, dass ich mich vermutlich selbst stundenlang um dieses Problem kümmern muss, bevor es dann wieder klappt. Doch es standen ja gleich zwei Wochen Ferien mit meiner Frau in Italien auf dem Programm. Ich hatte also gar keine Zeit... Und siehe da: Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Nun plötzlich funktioniert der Blog wieder und alles sieht aus wie gewohnt. COOL! Scheint wirklich ein Provider-Problem gewesen zu sein und ich bin sehr dankbar dafür, dass sich ein Problem einmal dadurch löst, in dem man einfach nichts macht (und Andere machen lässt). Nun bin ich also wieder da und wieder online. Ich hatte insgesamt drei Wochen Ferien. Zuerst die Bikewoche im Graubünden und dann zwei Wochen Ferien in Italien (Venedig, Chioggia, Verona, Gardasee, Meran). Zwei Wochen ohne Bike und insgesamt drei Wochen ohne Internet. Das war richtig erholsam. Ich danke all den lieben Menschen, die mir Mails und Kommentare zu der langen offline-Zeit geschrieben haben. Es ist alles o.k. und es werden wieder regelmässig Blogbeiträge kommen. DANKE! Freitag, 6. August 2010ich bin dann mal wegGestern machte ich mein Velo startbereit und heute packte ich meine beiden Taschen für die kommenden sieben Biketage. Zusammen mit Peter und Geri buchte ich eine Woche Top of Graubünden, klassische Strecke, bei www.bikeexplorer.ch. Weil ich so schön Zeit hatte, legte ich alles aus und konnte so einfach die Packliste durchgehen. Ein paar Bemerkungen:
Morgen um 07:30 Uhr hole ich Geri zuhause ab und wir fahren dann gemeinsam zum Startort nach Chur, wo um 09:30 Uhr Tourtreffpunkt und Start ist. Dann folgen sieben Tage Mountainbiken vom Feinsten. Etwa 400 Kilometer und über 11'000 Höhenmeter warten auf uns. Das wird bestimmt Spitze! Man beachte das Streckenprofil. Nächste Woche bin ich also offline und geniesse die Schweizer Bergwelt. Ich wünsche allen eine schöne Zeit. Dienstag, 3. August 2010sonniger AbendHeute war das neue Santa Cruz Tallboy Bike beim Händler für eine Erstinspektion. In den ersten sechs Wochen bin ich etwas über 800 Kilometer damit gefahren und vor der Woche Bikeferien in Graubünden (nächste Woche), konnte so eine Inspektion gar nicht schaden. Die hintere Scheibenbremse musste entlüftet und ein paar Speichen nachgezogen werden, das war es dann schon. Die freundlichen Mechaniker haben natürlich alle Teile, Gelenke und Befestigungen überprüft. Alles in Ordnung (wie erwartet/erhofft). Da das Wetter tagsüber immer besser wurde und sich abends dann wirklich noch die Sonne zeigte, wollte ich natürlich gleich noch eine kurze Feierabendrunde fahren und bin deshalb rasch nach Hause gefahren und habe mich umgezogen.
von Beat
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Sonntag, 1. August 20101. August Heimat-Trails
Wir zeigten Matthias viele unserer Lieblingstrails und da durfte auf der Runde natürlich auch nicht der Halt bei der Besenbeiz an der Tössegg fehlen. Es war kurz nach zwölf Uhr mittags, also ideal für eine feine Schweinsbratwurst vom Grill. Das war lecker und bei dem formidablen Wetter waren natürlich auch viele andere Leute da. Es herrschte eine angenehm entspannte Stimmung. Den Schluss der Tour liessen wir dann eher gemütlich angehen und als wir zuhause ankamen waren wir zufrieden (und müde). Wir putzten gleich noch unsere Bikes, bevor Matthias seine Sachen zusammenpackte und sich auf den Heimweg nach Deutschland machte. Das war ein wirklich gelungenes Bikeweekend, welches allen Beteiligten viel Freude bereitete. Der Tacho sagt: 46 km., 3:38 Std., 1'340 Hm. Samstag, 31. Juli 2010Traumtour auf den ChasseralMatthias und ich mussten heute früh aufstehen um noch frühstücken zu können, bevor uns Jürg und Geri mit dem Bus abholten. Schon vor 8 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Biel wo ich um 09:40 Uhr die GPS-Aufzeichnung startete. Ich hatte mir diese Strecke auf das GPS geladen und wir freuten uns auf eine prächtige Tour. Das Wetter war wirklich prächtig! Ein fast wolkenloser, blauer Himmel und das Thermometer sollte noch auf bis zu 27° Grad klettern. Wirklich der perfekte Tag für eine schöne Tour.
Zum Tourabschluss setzten wir uns in der Bieler Altstadt in ein schönes Gartenrestaurant und genossen den selbstgemachten Früchte-Eistee. Wir liessen dabei nochmals die Highlights der Tour vor unserem geistigen Auge Revue passieren und tauschten unsere Erfahrungen und Emotionen aus. Herrlich. Das GPS sagt: 57 km., 4:27 Std., 1'830 Hm Freitag, 30. Juli 2010rumlümmelnMorgens regnete es noch, was mir Gelegenheit gab, mich etwas um den Haushalt zu kümmern und das Gästezimmer auf die Ankunft von Matthias vorzubereiten. Als das Wetter dann im Laufe des Nachmittags zusehens besser wurde, entschied ich mich doch noch für eine kurze Bikerunde. Ich wollte mainstreet42 einen Besuch abstatten um A) einen Satz Ersatzbremsbeläge zu kaufen und B) einen Termin für die kostenlose Erstinspektion zu vereinbaren. Das war noch ganz nett und mit einer leichten Bikerunde konnte ich mich etwas auf die Tour von morgen vorbereiten. Das GPS sagt: 34 km., 1:52 Std., 450 Hm. Später machte ich dann noch etwas Tourenplanung für Samstag. Wir wollen zu vier nach Biel fahren und von da auf den Chasseral hoch. Ich hatte schon oft von der Traumaussicht und den schönnen Singletrails bergrunter gelesen und nachdem unsere ersten Versuche am schlechten Wetter scheiterten, sollte für morgen nun alles passen. Der Wetterbericht ist sehr gut und die Vorfreude ist entsprechend gross. Dienstag, 27. Juli 2010aus grau mach blauAls ich nach einem eher grauen Bürotag vor das Firmengebäude trat war ich überrascht, wie positiv sich das Wetter im Laufe des Tages entwickelt hatte. Es war zwar immer noch ziemlich wolkig, doch es drückte stellenweise die Sonne durch und es war auch wieder über 20° Grad warm. Das habe ich in diesem klimatiserten Kühlschrankbüro mit verdunkelten Fensterscheiben gar nicht wirklich mitgekriegt.
Ich bin dann bei tiefstehender Abendsonne gemütlich nach Hause geradelt und stellte auch heute fest, dass zwei Stunden auf dem Mountainbike einen acht Stunden Bürotag echt rausreissen können. Meine Stimmung war nun nicht mehr grau sondern blau. Ziel erreicht.
von Beat
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Sonntag, 25. Juli 2010Aussichtsturm auf dem Altberg
Samstag, 24. Juli 2010Samstagsbiken um den Regen herum.Als ich um neuen Uhr aufwachte hörte ich, wie der Regen auf's Dachfenster im Nebenzimmer prasselte. Also nur kurz auf Toilette und gleich wieder ab unter die Decke. Doch so einfach ging das nicht. Irgendjemand hat mich über Nacht in den Körper eines 90-Jährigen gesteckt. Mich schmerzten die Waden, die Oberschenkel, die Brust und der obere Rücken. Dazu natürlich der Hexenschuss vom Donnerstag... Das war richtig übel! Was war nur los? Das gestrige Krafttraining war so ungewohnt, dass ich mit richtig Muskelkater bestraft wurde... So drückte ich mich auch heute etwas durch den Tag und war froh, dass sich mein Körper mit zunehmender Wachzeit stabilisierte. Wie auch das Wetter. Zwar war es stark bewölkt und Regen lag in der Luft, doch im Laufe des Nachmittags schien es zunehmend abzutrocknen. Ich checkte kurz das Aussenthermometer: 17° Grad. Frisch. Vor allem wenn man bedenkt, dass es am Mittwochabend noch an die 30° Grad heiss war. Donnerstags und Freitags sass ich Null Minuten auf dem Bike und den heutigen Samstag kann ich doch nicht auch noch auslassen. Muskelkater hin und Hexenschuss her. Ich bin süchtig nach Radfahren und deshalb raffte ich mich doch noch auf und startete kurz nach 15 Uhr zu einer Bike-Ausfahrt. Eigentllich wollte ich auf den Irchel, doch in der Richtung lagen die dunkelsten Wolken und dem Regen wollte ich doch so gut wie möglich ausweichen.
Die Singletrails runter waren dann noch ziemlich nass und stellenweise rutschig doch ich kenne die Strecke so gut, dass solche Bedingungen eher motivieren als abschrecken. Zudem zeigt hier das Santa Cruz eindeutig seine starke Seite. Der Grip ist ausgezeichnet, das Fahrgefühl sicher und die direkte Lenkung macht mächtig Spass. Man möchte immer noch schneller.
Übrigens: Der Hexenschuss ist während dem Biken eigentlich kein Problem. Wenn ich aber am Ende der Tour von Bike steige und mich aufrichten will, dann zieht es wieder ganz kräftig im Kreuz. Ich denke aber, dass ich den schmerzhaftesten Punkt hinter mir habe und die Beschwerden in den nächsten Tagen verschwinden.
von Beat
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22:58
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Freitag, 23. Juli 2010JammeriSoll ich über's Wetter jammern? Immer wieder Regen. Dabei kühlt es stetig ab. Nicht mein Ding. Kein Bikewetter. Schade. Diese Woche gibt es seit langem mal keine ausgedehnte Tour. Nein, ich jammere lieber über meine Gesundheit. Der Hexenschuss hat mich wirklich voll erwischt. Die Büro-Klimaanlagen-Erkältung bin ich auch noch nicht los. Ein hartnäckiger Husten plagt mich noch immer. Dazu kommt noch etwas Muskelkater in den Schultern von der Power-Yoga-Lektion vom Mittwoch. Zu allem Übel ist meine Stimmung dem entsprechend trüb und wehleidig. Das ist alles echt zum jammern... Um nicht vollends in Selbstmitleid zu verfallen entschied ich mich, mit dem Auto ins Fitnesscenter zu fahren um wiedereinmal eine Runde Krafttraining zu machen aber hauptsächlich, um meinen Rücken in der heissen Sauna etwas zu dehnen und mir so etwas Linderung zu verschaffen. Auf dem Trainingsblatt sah ich, dass mein letztes Krafttraining schon fast zwei Monate her ist. Nicht gut, Faulpelz! Dementsprechend war auch meine Leistung. Ich musste an einigen Geräten die Gewichte zurücknehmen und fand dennoch alles total anstrengend. Mein T-Shirt war komplett durchgeschwitzt und ich hatte mir meine Sauna-Sonne wirklich redlich verdient. Zwischen den Saunagängen habe ich im Ruheraum dermassen gut entspannt, dass ich glatt eine Stunde verschlafen habe. Schön war's und gut getan hat's.
von Beat
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Donnerstag, 22. Juli 2010FernsehsportHeute Morgen musste ich um 08:00 Uhr beim Zahnarzt sein um ein Karies-Loch mit einer Kunststofffüllung reparieren zu lassen. Mitten im Arbeitsverkehr in die Stadt fahren, da noch einen Parkplatz in der Nähe finden und dann zu Fuss in die Arztpraxis. Ich hatte richtig Stress, damit ich pünktlich da war und war froh, dass ich mich einen Moment im Wartebereich hinsetzen konnte, als plötzlich ziemlich Aufregung herrschte. Ein Notfall. Ein Sanitäter begleitete einen Mann in die Praxis, welcher ein paar ausgeschlagene Zähne zu beklagen hatte. Das hatte natürlich Vorrang und so musste ich doch eine ganze Weile warten, bis ich dann dran war. Dafür ging es dann gleich richtig zur Sache. Dreimal setzte der Arzt die Narkosespritze an und bald hatte ich das Gefühl, dass mein linker Nasenflügel einfällt und abstirbt. Na ja, immerhin spürte ich von der Folgebehandlung dann gleich gar nichts mehr. Auf meine kurze Nachfrage, wie lange dieser linke Backentod noch anhält, erhielt ich eine klare Antwort: "Etwa 4 Stunden. In der Zeit sollten Sie nicht essen, da Sie sich dabei wohl in die Wange oder die Lippe beissen würden." Kurz vor neun Uhr wurde ich gestochen, macht also etwa mittags um ein Uhr. Mal sehen. Auf dem Nachhauseweg ging ich einkaufen und danach war wiedereinmal Hausputz angesagt. Da spielt es keine Rolle, wenn die Backe noch etwas brummt... Nun kommt der Witz des Tages: Beim Staubsaugen habe ich mir einen Hexenschuss geholt. Ja, ja, lacht nur... Ich bückte mich tief um unter dem Gästebett zu saugen und beim Aufrichten hat es mich kurz gezwickt. Also ich meine: Da wurde mir ein Messer auf der linken Seite zwischen Kreuzbein und Lendenwirbel gestossen. Aus früherer Erfahrung wusste ich, was nun kommt. 1 Tag zunehmender Schmerz, 1 Tag richtiger Schmerz und dann etwa 2 Tage abklingede Schmerzen. Seit dem letzten Mal ist es zum Glück schon lange her, doch heute hat es mich also erwischt. Das hat -neben dem schlechten Wetter- meinen Bewegungsdrang doch ziemlich eingeschränkt, was aber überhaupt nicht schlimm war. Heute stand nämlich die Königsetappe der Tour de France auf dem Programm und der aktuell Zweite, Andy Schleck, hat angekündigt, dass er alles versuchen werde um den Leader, Alberto Contador, anzugreifen. Er lag ja nur ein paar Sekunden zurück und im Idealfall könnte er in der Schlusssteigung auf den Tourmalet ein paar Minuten Vorsprung herausfahren. Eine spannende Ausgangslage. Die Experten waren sich einig, dass heute die Tour entschieden werde. Das Schweizer Fernsehen übertrug ab 14:30 Uhr live und so verbrachte ich den späteren Nachmittag auf der Couch und vor dem Fernseher. Die Bilder, die das Fernsehen liefert sind schlicht sensationell. Die sind extrem nah dran und man kann wirklich fast jedes Detail sehen. Sehr spannend ist auch, wie die Fahrer als Team agieren und wie sich die Teams untereinander verhalten. Da ist enorm viel Taktik dabei und nur radfahren reicht da längst nicht mehr.Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel kam dann der erwartete Angriff und ausser Contador vermochte keiner mehr mit Andy Schleck mitzuhalten. Dieser versuchte Contador abzuschütteln, doch er blieb immer an seinem Hinterrad. Nicht nur das. Contador seinerseits verschärfte nochmals das Tempo und zeigt mit seiner Konterattacke, dass auch er gute Beine hat. Schleck musste einsehen, dass er Contador auch heute nicht distanzieren kann. Immerhin gewann er die Etappe, was auch ein grossartiger Erfolg ist. Es scheint also, dass Alberto Contador nach 2007 und 2009 dieses Jahr die Tour de France zum dritten Mal gewinnen wird. Als ich mich abends ins Bett legte, fühlte sich mein Kreuz richtig steif an. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
von Beat
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Dienstag, 20. Juli 2010ein Abend zum festhaltenDienstags will ich nach Möglichkeit eine Feierabendbikerunde fahren und das herrliche Wetter der letzten Wochen hat dieses Vorhaben gut unterstützt. Und auch heute war es wieder einer dieser -wie ich sie nenne- Königstage. Abends um sechs Uhr war es 28° Grad, bei einem wolkenlosen, blauen Himmel. Das Korn auf den Feldern reift prächtig und einige Sorten werden nun schon geerntet. Die Stoppeln der gemähten Felder leuchten goldgelb in der Abendsonne. Dazu die grünen Wälder, der blaue Himmel... Wir werfen Schatten... schon wieder etwas längere Schatten... Sommer heisst Fülle, heisst dichte Wälder, viele Mücken und Insekten, heisst Blasen auf dem Asphalt, heisst Farbenpracht und ästhetische Sinnesfreude. Sommer heisst Breite, Wärme, der genährte Busen der Natur. Da vergass ich zu fotografieren. Der Abend war eine stille Sensation, die Perfektion des sonnigen Alltags, nicht spektakulär, sondern ruhig, sinnlich und voll. Mit unglaublicher Wärme in den Farben und darin, wie sich dieser Abend anfühlte. Das lässt sich nicht fotografieren... Das GPS sagt: 36 km., 2:00 Std., 540 Hm. Für mein Gedächtnis fotografierte und speicherte ich die Sinneseindrücke und Empfindungen der letzten Stunden unter "alles ist schön und alles ist gut". Ich möchte mich später an dieses Gefühlsgemisch aus Freude, Dankbarkeit, Gesundheit, Komplettheit und Eingebettet-sein erinnern können. Das wäre schön.
von Beat
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Kommentare
So, 29.08.2010 17:31
Hallo Beat,
danke für die
Bilder - ich habe
mir einige geborgt,
die mir noch gefehlt
haben
Wenn ich Deine [...]
Spoony zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 22:22
Ich schliesse mich
da mal an, Beat wo
bist du? Im
Twentyniner Forum
ist der letzte
Beitrag vom 11.08.
(Keschhütte) und
[...]
Riz zu ich bin dann mal weg
Sa, 28.08.2010 20:22
Hallo, ist da noch
jemand? Mache mir
langsam Sorgen, weil
die angekündigte
Offline-Woche schon
längst vorbei ist.
Spoony zu ich bin dann mal weg
Mi, 18.08.2010 16:25
Ohh, der Blog ist
wieder online! Ich
hatte schon Angst
gehabt...
david zu ich bin dann mal weg
So, 08.08.2010 21:44
Uhhh, das sieht nach
sehr viel Spass aus.
Ich wünsche euch
alles gute, keine
Umfälle und
natürlich schönes
[...]